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Kylie Minogue Golden


Kylie Minogue, die Ende Mai 50 wird, sondiert das aktuelle Musikgeschehen. Vier Jahre nach „Kiss Me Once“ ist sie dabei auf den Werdegang von Taylor Swift gestoßen: vom Countrygirl zum Clever-pop-Weltstar. Minogue geht nun den umgekehrten Weg. Dieser führt sie direkt nach Nashville, in eine Musiktraditionsschmiede, die seit Jahrzehnten dabei hilft, allerlei Künstlerkarrieren neue Kicks zu verpassen.

Schließlich hat Minogue alles schon erlebt, war mit elf Jahren Kinder‑TV-Größe in Australien und ab 1988 ewige Pop/Disco–Ikone. Nun also Kylie im Fichtennadelbad des Country-Feeling. Erdig gestimmter Yippie-Yeah-Dancefloor wie in „Stop Me From Falling“ oder die per Akustikgitarre auf Retro getrimmte Hymne „Shelby ’68“.

Bei all dem bleibt Kylie natürlich dem gehobenen Kirmesmillieu treu. Dass ihre Stimme jedoch auch klassische Songstrukturen füllen kann, ist schon lange bekannt. Eine lebensfrohe Wendung, die keinen bierernsten Diskurs verlangt. Tanzmusik im Flanellhemd, mit Liebe und allerlei Studioprofis gemacht. (BMG)


Die besten Hardrock-Alben aller Zeiten: Guns N' Roses - „Appetite For Destruction“

Heute will es keiner gewesen sein, aber damals gab es nicht wenige Leute, die Guns N'Roses für eine durchschnittliche Hardrockband hielten, deren Debüt auch nicht viel besser sei als das von Faster Pussycat. Im METAL HAMMER bekam „Appetite For Destruction“ 1987 drei von sieben Punkten, man empfahl, lieber „Electric“ von The Cult zu kaufen. Inzwischen weiß jeder, dass es – neben „Born In The USA“ und „The Joshua Tree“ – das Rockalbum des Jahrzehnts war: eine dieser Platten, auf die sich notfalls alle einigen können. Und das liegt nicht an den Frisuren oder Tätowierungen oder am eher albernen Slogan von…
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