Neue Podcast-Folge: „Die Streifenpolizei“ über die Favoriten der Oscar-Verleihung
Highlight: „Especially For You“! 15 obskure Duette

Kylie Minogue Golden


Kylie Minogue, die Ende Mai 50 wird, sondiert das aktuelle Musikgeschehen. Vier Jahre nach „Kiss Me Once“ ist sie dabei auf den Werdegang von Taylor Swift gestoßen: vom Countrygirl zum Clever-pop-Weltstar. Minogue geht nun den umgekehrten Weg. Dieser führt sie direkt nach Nashville, in eine Musiktraditionsschmiede, die seit Jahrzehnten dabei hilft, allerlei Künstlerkarrieren neue Kicks zu verpassen.

Schließlich hat Minogue alles schon erlebt, war mit elf Jahren Kinder‑TV-Größe in Australien und ab 1988 ewige Pop/Disco–Ikone. Nun also Kylie im Fichtennadelbad des Country-Feeling. Erdig gestimmter Yippie-Yeah-Dancefloor wie in „Stop Me From Falling“ oder die per Akustikgitarre auf Retro getrimmte Hymne „Shelby ’68“.

Bei all dem bleibt Kylie natürlich dem gehobenen Kirmesmillieu treu. Dass ihre Stimme jedoch auch klassische Songstrukturen füllen kann, ist schon lange bekannt. Eine lebensfrohe Wendung, die keinen bierernsten Diskurs verlangt. Tanzmusik im Flanellhemd, mit Liebe und allerlei Studioprofis gemacht. (BMG)

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1969: Led Zeppelin veröffentlichen ihr Debüt – und ROLLING STONE verreißt es

"Sie legen es darauf an, ihr beachtliches Talent für unwürdiges Material zu verschwenden". An "Led Zeppelin I", dem Debüt vom Led Zeppelin, ließ unser Kollege vom US-ROLLING-STONE, John Mendelsohn, kein gutes Haar. Mendelsohn rezensierte die Platte im März 1969, zwei Monate nach dessen Erscheinen. Hier „Led Zeppelin I“ bestellen[/amazon02 Limitiert, schwache Songs "Formelhaft" sei allein schon die Zusammensetzung der Band: ein exzellenter, aber unterverkaufter Gitarrist treffe auf einen "hübschen" Sänger mit "Soul-Röhre", leidlich kompetent sei die Rhythmus-Sektion; Schlagzeuger John Bonham dresche schließlich "bei jedem Beat" aufs Becken ein. Musikkritiker Mendelsohn drischt aber vor allem auf Gitarrist Jimmy Page ein: "Leider…
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