Kylie Minogue Golden

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Kylie Minogue, die Ende Mai 50 wird, sondiert das aktuelle Musikgeschehen. Vier Jahre nach „Kiss Me Once“ ist sie dabei auf den Werdegang von Taylor Swift gestoßen: vom Countrygirl zum Clever-pop-Weltstar. Minogue geht nun den umgekehrten Weg. Dieser führt sie direkt nach Nashville, in eine Musiktraditionsschmiede, die seit Jahrzehnten dabei hilft, allerlei Künstlerkarrieren neue Kicks zu verpassen.

Schließlich hat Minogue alles schon erlebt, war mit elf Jahren Kinder‑TV-Größe in Australien und ab 1988 ewige Pop/Disco–Ikone. Nun also Kylie im Fichtennadelbad des Country-Feeling. Erdig gestimmter Yippie-Yeah-Dancefloor wie in „Stop Me From Falling“ oder die per Akustikgitarre auf Retro getrimmte Hymne „Shelby ’68“.

Bei all dem bleibt Kylie natürlich dem gehobenen Kirmesmillieu treu. Dass ihre Stimme jedoch auch klassische Songstrukturen füllen kann, ist schon lange bekannt. Eine lebensfrohe Wendung, die keinen bierernsten Diskurs verlangt. Tanzmusik im Flanellhemd, mit Liebe und allerlei Studioprofis gemacht. (BMG)

https://www.youtube.com/watch?v=-BDImdAfodA
Kritik: „The Walking Dead“, Staffel 8, Folge 10: Gefangen im Kunstmüll
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Spoiler-Hinweis. Die Müll-Leute sollen ja recht kunstinteressierte Überlebende der Zombie-Apokalypse gewesen sein. Aber nur bei deren Anführerin Jadis war bislang echte Begeisterung für die Sache zu spüren. Die anderen liefen ja immer nur rum, sie aber legte auch mal Hand an. Die Bicolor-Hipsterin würde mit ihren gelöteten Installationen auch in einem Hinterhof von Berlin-Neukölln eine gute Figur machen. Nun helfen ihr erstmals die gehorsamen Genossen bei der Erstellung des ultimativen Kunstwerks. Als Zombies lassen sie sich nach und nach in eine Schrottpresse fallen, werden zu Blutmatsch zerdrückt und tragen damit zu – Achtung! – Kunst am laufenden Band bzw. Kunst…
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