Lee Ranaldo Electric Trim

Facebook Twitter Email Whatsapp
von

Die ersten beiden Alben, die Lee Ranaldo nach dem ziemlich hässlichen Ende von Sonic Youth veröffentlichte, klangen, als wollte er sich bei Wilco um einen neuen Job bewerben. Man könnte das Dad-Rock nennen, aber es gibt nun wirklich Schlimmeres, als die Väter dieser Welt mit guter Gitarrenmusik zu unterhalten, die immer noch genügend Widerhaken hat, um aufregend zu sein.

Der spanische Produzent Raül Fernández Miró aka Refree hat für „Electric Trim“ nun den Dad-Rock-Ranaldo mit dem Sonic-Youth-Ranaldo verbunden und zugleich das klangliche Spektrum ein bisschen erweitert, neben Ranaldos Tourband um den Sonic-Youth-Schlagzeuger Steve Shelley und den üblichen Gast-Slot für Wilco-Gitarrist Nels Cline singt Sharon Van Etten ein Duett.

Die Songs, zu denen der US-Autor Jonathan Lethem („Die Festung der Einsamkeit“) einige Texte beigesteuert hat, grooven ein bisschen mehr, entwickeln gar einen Pop-Appeal, winden und verwandeln sich und sind mit geradezu pittoresken Drones und Feedbacks geschmückt. (Mute)

https://www.youtube.com/watch?v=x2XRnzj-YmE
So klingen die größten Schlagzeuger der Geschichte ohne ihre Band

John Bonham (Led Zeppelin) – „Fool In The Rain“ https://www.youtube.com/watch?v=lWnhz1ZcF74 Direkt mit dem ersten Song auf Led Zeppelins erster LP veränderte John Bonham das klassische Rockschlagzeug für immer. Jimmy Page scherzte noch Jahre später darüber, wie der Song „Good Times Bad Times“ und dessen Bass-Drum-Parts die Fans verwirrte: „Alle waren sich sicher, dass Bonzo zwei Bass-Drums benutzt, während er in Wirklichkeit nur eine hatte.“ Diese gewichtige wie virtuose Darbietung legte den Grundstein für Bonhams Karriere bis zu seinem viel zu frühen Tod 1980. „Fool In The Rain“ erschien nur ein Jahr früher – auf dem Album „In Through The Out…
Weiterlesen
Zur Startseite