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Manic Street Preachers Resistance Is Futile


„People get tired/ People get old“: Die basaltgraue Eröffnungszeile von „Resistance Is Futile“ täuscht. Denn das 13. Studioalbum der Manic Street Preachers ist ihr bislang hellstes und pop-affinstes. James Dean Bradfield hatte eine exzessive ELO-Phase, was man mindestens der „Livin’ Thing“-Referenz im Arrangement von „Dylan & Caitlin“ anhört, einer Duett-Hommage im Stil von „Don’t Go Breaking My Heart“. „International Blue“ huldigt Yves Klein, „Vivian“ der Fotografin Vivian Maier, es gibt einen Song für David Bowie und einen über Liverpool. Die Manics in Laudatiolaune!

Der gesellschaftskritische und politische Diskurs kommt trotzdem nicht zu kurz, und die ZDF-Fernsehgartenhaftigkeit von „Distant Colours“ fällt auch nicht weiter ins Gewicht, denn in „Sequels Of Forgotten Wars“ kehrt die brachiale Energie von „Motown Junk“ zurück, es gibt Stadionchöre, die nicht zum Kauf einer Verzweiflungsbockwurst führen würden, und Premiumrefrains, wie man sie zuletzt auf „Everything Must Go“ (1996) gehört hat. Tatsächlich unwiderstehlich. (Columbia/Sony)


Eine Zeitreise durch die Geschichte der Beatles: 50 Jahre das „Weiße Album“

50 Jahre sind vergangen seit der erstmaligen Veröffentlichungen des zehnten Albums der Beatles. Bekannt als „Weißes Album“, ursprünglich publik gemacht mit dem Titel „The Beatles“. Und das ganz ohne Cover-Bild. Bloß ihren Namen prägten die Beatles ein. Ein genialer Schachzug, ein drastischer Stilwechsel im Vergleich zu dem nur ein Jahr zuvor erschienenen, genauso legendären Album: Das Cover von „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ quillt ja bekanntlich über vor lauter Details und versteckter Botschaften. Das Album, das diesen November Geburtstag feiert, wurde zu entsprechendem Anlass neu aufgearbeitet, groß aufgemacht und am 09. November als Reissue neu veröffentlicht. Deshalb gehört den…
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