Manic Street Preachers Resistance Is Futile

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„People get tired/ People get old“: Die basaltgraue Eröffnungszeile von „Resistance Is Futile“ täuscht. Denn das 13. Studioalbum der Manic Street Preachers ist ihr bislang hellstes und pop-affinstes. James Dean Bradfield hatte eine exzessive ELO-Phase, was man mindestens der „Livin’ Thing“-Referenz im Arrangement von „Dylan & Caitlin“ anhört, einer Duett-Hommage im Stil von „Don’t Go Breaking My Heart“. „International Blue“ huldigt Yves Klein, „Vivian“ der Fotografin Vivian Maier, es gibt einen Song für David Bowie und einen über Liverpool. Die Manics in Laudatiolaune!

Der gesellschaftskritische und politische Diskurs kommt trotzdem nicht zu kurz, und die ZDF-Fernsehgartenhaftigkeit von „Distant Colours“ fällt auch nicht weiter ins Gewicht, denn in „Sequels Of Forgotten Wars“ kehrt die brachiale Energie von „Motown Junk“ zurück, es gibt Stadionchöre, die nicht zum Kauf einer Verzweiflungsbockwurst führen würden, und Premiumrefrains, wie man sie zuletzt auf „Everything Must Go“ (1996) gehört hat. Tatsächlich unwiderstehlich. (Columbia/Sony)

https://www.youtube.com/watch?v=zcJ8BTAGqE0
Ein Traum der Manic Street Preachers wird wahr: Sie sind Vorband bei Guns N'Roses
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Zu den größten Fans von Guns N'Roses haben immer schon die Manic Street Preachers gehört. In vielen Hits der Waliser meint man, Slash herauszuhören, wenn Gitarrist James Dean Bradfield in die Saiten greift: „Motorcycle Emptiness“, „From Despair To Where“ … auf dem Manics-Debüt „Generation Terrorists“ heißt eine Single gar „Slash'N'Burn“. https://www.youtube.com/watch?v=b8a1WEjLqUw Bassist Nicky Wire nennt „Estranged“ einen seiner zehn Lieblingssongs, und alle drei, Bradfield, Wire und Drummer Sean Moore schwören auf die Guns N'Roses-Platte „Appetite for Destruction“. Nun wird ein Traum für die Manic Street Preachers wahr, denn die Band tritt als Support Act für GN'R auf, darunter zweimal in…
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