Moby
„Future Quiet“
BMG (VÖ: 20.2.)
Der Dancefloor-Pionier plädiert für Besinnlichkeit.
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Selbst ein Derwisch wie Richard Melville Hall muss mal Luft holen. Und schön, dass er uns daran teilhaben lässt. Denn ein Album wie sein 23. brauchen wir gerade. Als hätte Moby einen Film über eine Zwiesprache zwischen Mensch und Natur vertonen sollen, kreiert er am Piano minimalistische Ambient-Passagen und sagt Ja zu Streichern.
Pate stand hier vor allem „Song To The Siren“. „When It’s Cold I’d Like To Die“, seinen Hit von 1995, hat er hierzu noch mal neu mit dem Wunder-Sänger der Gabriels eingespielt. Ähnlich großartig: „On Air“ mit Serpentwithfeet. Johanniskrautkapseln, vertont.
Diese Review erscheint im Rolling Stone Magazin 3/2026.
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