Nick Lowe – Jesus Of Cool

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Für das bigotte Amerika musste Bashers Solo-Debüt 1977 in „Pure Pop For Now People“ umgetauft werden, doch wirbelte seine respektlose und doch hochreferentielle Mischung aus Pubrock und punky Pop dennoch einigen Staub auf. Lowes Reputation im UK war ohnehin die eines gescheiten Schlawiners und unzweifelhaften Pop-Könners, der immer gut war für einen Surprise-Hit. Doppel-LP, mit einigen guten, indes überflüssigen Bonus-Tracks.

Die besten Konzeptalben aller Zeiten: The Who - „Quadrophenia“

Der alles überwältigende Song kommt am Schluss. Regen prasselt, als die ersten Klavierakkorde zu „Love, Reign O’er Me“ einsetzen, dieser Sehnsuchtshymne adoleszenter Jugendlicher, zu der im Jahre später gedrehten Kinofilm (mit Sting!) der Held, ein Mod namens Jimmy, von der Klippe ins Open End springt und sein Scooter zerschellt, während er auf dem Doppelalbum mit einem Bötchen aufs Meer hinausrudert, was natürlich ein bisschen weniger offensichtlich ist. Für „Quadrophenia“ sprechen vor allem drei Argumente: Die Mod-Kultur, die schönste Jugendkultur aller Zeiten; ihre Musik (Northern Soul) war so hitzig wie ihre Tänze elegant und ihr Styling (Parkas, Ponys, enge Anzüge, Mädchen…
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