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R.E.M. At The BBC


Universal

Als R.E.M. zum ersten Mal die BBC in London besuchten, hatte Michael Stipe lange Locken, seine Band war in Europa weitgehend unbekannt, und keiner konnte ahnen, dass sie 24 ­Jahre lang immer wieder dort auftauchen würden. Es war 1984 – und der mitreißende Auftritt in Nottingham für die Sendung „In Concert“ ein erster Hinweis, was hier noch kommen würde.

Spätestens 1991 waren sie die beste Band der Welt, das sah nicht nur der amerikanische ROLLING STONE so. All die Aufnahmen auf dieser 8-CD-plus-DVD-Box sind ein überwältigender Beweis dafür. Seit R.E.M. sich 2011 getrennt haben, gab es einige Schätze aus dem Archiv, aber diese schlagen alles.

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Die „BBC Sessions“ aus den Jahren 1991 bis 2008 führen aufs Schönste durch das Werk der Band, beim letzten Auftritt gibt es sogar etwas Exklusives: eine rührende Coverversion des Editors-Songs „Munich“. Die verschiedenen Phasen offenbaren sich, von ungestüm über wunderbar verwirrt bis souverän. 1998, nach dem Ausstieg von Schlagzeuger Bill Berry, war Stipe, Peter Buck und Mike Mills die Leichtigkeit abhandengekommen, und doch schienen sie immer noch zu schweben, und ihre Lieder leuchteten im Zwielicht besonders hell.

Der Sänger wirkte nie wieder so verletzlich wie in der Zeit, als sie bei der „John Peel Session“ zu Gast waren. Auf der DVD (die zudem eine einstündige, sehr unterhaltsame Dokumentation enthält) ist aus derselben Zeit „Later … With Jools Holland“ zu sehen. At their most beautiful.

Bei den großen Auftritten, in Milton Keynes 1995 und Glaston­bury 1999 (auf je zwei CDs), war ­Stipe schon viel mehr „Rockstar“, aber zum Glück nie eine Unterhaltungs­maschine. Unter anderem konnte man auch das von R.E.M. lernen: Wer einen empfindsamen Sänger will, der keine Show abliefert, sondern seine Seele in die Songs legt, der muss an manchen Abenden mal mit einem missmutigen Mann klarkommen. Es gibt nur das Gesamtpaket. „Emotionally unavailable“ steht einmal auf seinem Shirt. Genau das waren R.E.M.


Eine kurze Geschichte der Fender Jaguar: Die E-Gitarre von Kurt Cobain und Carl Wilson

John Frusciante von den Red Hot Chili Peppers, Thurston Moore bei Sonic Youth und Blixa Bargeld bei Nick Cave and the Bad Seeds. Drei Größen der Musikgeschichte, die alle eines gemeinsam haben: Sie spielen eine Fender Jaguar. Was genau es mit dem Erfolg der E-Gitarre aus dem Hause Fender, die in den 60er-Jahren eingeführt wurde, auf sich hat, erfahren Sie hier. Vom Surfbrett gerissen Geburtsstunde der Fender Jaguar war 1962. Als großer Hoffnungsträger des Musikinstrumente-Konzerns kam die kurzhalsige E-Gitarre an der amerikanischen Westküste zur Welt, inmitten einer surfbegeisterten Kultur. Viele Bands fanden Gefallen an der Solid-Body-Gitarre aus Erlen- und Eschenholz…
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