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Seal Standards


In seiner Zeit mit der Nachwuchsmodel-Herumscheucherin Heidi Klum (bis 2012) wirkte der Londoner Soul-Sänger Seal streckenweise wie ein bloßes VIP-Anhängsel. Sein 2015er Opus „7“ verpuffte. Nun steht der 54-Jährige im dritten Jahrzehnt seiner Karriere wieder ernsthaft vor dem Mikro. Und übernimmt einen Restart nach Vorbild seines britischen Kollegen Robbie Williams: ein Album mit Swing- und Jazz-Klassikern.

Natürlich nix Gewagtes, sondern schöner Schmelz. Sinatra, Nina Simone und Ella Fitzgeralds („I’m Beginning To See The Light“). „Das perlt“, würde Dittsche sagen. Lautsprecher und Ohren fühlen sich geschmeichelt, wenn Seal gekonnt „Love For Sale“ interpretiert. Eine routinierte Profiangelegenheit. Perfekt für die Cocktailparty in der grauen Adventszeit. (Decca/Universal)


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Bizarr, lustig, peinlich: 34 Fußball-Hymnen

2013 wird es einen deutschen Sieger der Champions League geben – erstmals seit 2001, als Bayern München den FC Valencia bezwang. Diesmal steht Borussia Dortmund den Bayern gegenüber, im Finale in Wembley. Wer wird gewinnen? Joah, wissen wir nicht. Wer weiß das vorher schon. Aber: Man kann sich die aufregenden Stunden vor dem Anpfiff etwas vertreiben – mit unserer Galerie mit 34 unschlagbaren, bizarren, unerwarteten, unverschämt eingängigen Fußballhymnen. Zusammengestellt von ROLLING-STONE-Redakteur Ralf Niemczyk.
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