Serie der Woche: „King Of Stonks“



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Noch eine Serie, die auf realen Ereignissen basiert, dann allerdings manchmal fast ins Groteske kippt: Matthias Murmann und Philipp Käßbohrer haben schon mit „How To Sell Drugs Online (Fast)“ bewiesen, dass sie abgedrehte Geschichten mögen. Nun erforschen sie nach dem Drogenhandel mit „King Of Stonks“ den Finanzmarkt – kein viel seriöseres Geschäft. Zwei Typen von unterschiedlicher Schmierigkeit stehen im Mittelpunkt: Der Programmierer Felix (Thomas Schubert) müht sich unredlich ab, um endlich CEO bei der CableCash AG zu werden, während sein exaltierter Chef Magnus (Matthias Brandt) längst die Vorzüge von Ruhm und Reichtum genießt.

Zwischen Börsengang, Geldwäsche für die Mafia und Internet-Pornografie entwickelt sich ein spektakulärer Betrugsfall, das Problem ist bloß: Weil hier niemand sympathisch ist und das (oder zumindest mein) Mitgefühl für überambitionierte Gierschlümpfe relativ gering, ist es einem recht egal, wie diese Satire ausgeht. (Netflix)


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