Steven Wilson To The Bone


Caroline

Von Rüdiger Knopf

Erinnern Sie sich an das erste Mal „OK Computer“? An Ihre Irrita­tion über diese schamlose Gefühligkeit der Stimme und die überwältigende Wucht der Klänge? Und an Ihre spontane Sicherheit: Das wächst weiter? Solch eine Erfahrung schenkt auch das neue Album von Steven Wilson. Der Mann hinter (unter anderem) Porcupine Tree treibt seinen Eklektizismus auf die Spitze. Er mischt das Universell-­Cinemascopische Pink Floyds mit dem hart rockenden Biss Led Zeps und dem Pop-­Appeal der Alten, ­etwa derer mit demselben Nachnamen. Seine Sounds schweben, Vocals umtanzen einander, dann attackieren Gitarren, es dröhnt, drängt, droht.

Diese elf Songs spiegeln das Chaos der Zeiten, bedrückend, aber unfassbar schön. Alles strahlt Unfehlbarkeit aus, jeder Ton hat Endgültigkeit, jeder melodiöse Hakenschlag ein Ausrufezeichen dabei. Vielleicht zwitschert kosmischen Besuchern mal „The Same Asylum As Before“ aus dem Äther entgegen, während sie ihren Vaporisator auf den blauen Ball richten. Sie würden den irren Hominiden allen Unfug verzeihen und abdrehen.

Kooperation

13 überraschende Hintergrundfakten zu den Videos von Queen und Freddie Mercury

„Bohemian Rhapsody“ https://youtu.be/fJ9rUzIMcZQ Weil die Band laut Brian May vermeiden wollte, den schwierigen Song als Playback bei Musik-Shows wie „Top Of The Pops“ aufführen zu müssen, drehten sie ein Video zu Promotionzwecken. Das Video zu „Bohemian Rhapsody“ gilt seitdem als Meilenstein im Musikfernsehen. Das Material wurde in nur vier Stunden in den Elstree Filmstudios in London gedreht – dort probte die Band bereits zuvor für ihre Tour. Die Kosten für das 1975 gedrehte Video beliefen sich lediglich auf 4.500 Pfund – ein echtes Schnäppchen, selbst für damalige Verhältnisse. „Living On My Own“ https://www.youtube.com/watch?v=DedaEVIbTkY Das Video zu Freddie Mercurys Solo-Song „Living On…
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