Still Alice Regie: Richard Glatzer


Polyband Kinostart: 5.3.

Während einer Linguistik-Vorlesung fehlen der Professorin Alice Howland plötzlich die Worte. Später verläuft sie sich auf der üblichen Jogging-Route, die neue Freundin des Sohnes wird an einem Abend zwar freundlich, aber mehrmals begrüßt. Ein Arzt diagnostiziert eine seltene Form von Alzheimer, die Alice mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ihren Kindern vererbt hat. Tochter Lydia verzichtet auf den Test, während mommy’s girl Anna in eine Art Schockstarre fällt. Ehemann John bleibt unangenehm gefasst. Eine spannende Konstellation, dumm nur, dass Glatzer und Westmoreland ihre Zuschauer mit ihrer grobmetaphorischen Bildsprache behandeln, als befände sich deren geistige Leistungsfähigkeit ebenfalls im Abwärtstrend.


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