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The Avett Brothers True Sadness

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Queen, Tom Petty, Nine Inch Nails, Gillian Welch, Aretha Franklin, Pink Floyd, Kings Of Convenience, Calypso der 50er-, Country der 30er-Jahre: All das und noch viel mehr beeinflusste laut den Avett-Brüdern ihr neues Album. Es ist bereits das vierte mit Rick Rubin, jedoch das erste, bei dem sie auf das bewährte „Handgemacht“-Gütesiegel bewusst verzichten.

„You Are Mine“ erhebt sich mit E‑Drums und Keyboard-Arpeggios in Coldplaysche Sphären. Das bereits vom letzten Live-Album bekannte „Satan Pulls The Strings“ soll mit knarziger Synth-Bassline wohl besagte Verbeugung vor NIN sein, erinnert durch das im Refrain gesampelte Banjo aber eher an Fatboy Slim.

Dem Countryfolk abgeschworen wie Mumford & Sons haben die Avetts aber nicht; im Gegenteil treiben sie das Genre in Singalongs wie „Victims Of Love“ und „Divorce Separation Blues“ derart auf die Spitze, dass sogar ein Jodel-Exkurs nicht weiter auffällt. Das zarte „Fisher Road To Hollywood“ und die Zu-Hause-ist-es-doch-am-schönsten-Ballade „I Wish I Was“ komplettieren das behutsam zusammengewobene Folkpop-Plaid, das an manchen Stellen vielleicht etwas zu bunt geraten ist, das Herz aber trotzdem warm einzuhüllen weiß.

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