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Highlight: Falsch verstandene Lieder: Berühmte Songs und ihre wahren Bedeutungen

The Cure Curætion 25 + Anniversary


Zum 40-jährigen Jubiläum absolvierten The Cure zwei Konzerte, die nun auf Blu-ray/DVD und CD erscheinen: ein Greatest-Hits-Set im Hyde Park sowie ein ­Fan-Favoriten-Set in der Royal Albert Hall. Die seit 2008 tätige Besetzung mit Jason „Haudrauf“ Cooper am Schlagzeug sowie Reeves „Quietschgitarre“ Gabrels ist nicht ihre beste, könnte aber als jene einer „goldenen Ära“ in die Geschichte eingehen: Das letzte, enttäuschende Album erschien schließlich vor elf Jahren und muss deshalb nicht mehr beworben werden, was während der oft ellenlangen Auftritte umso mehr Platz für Perlen lässt.

Seitdem gräbt sich Robert Smith also durch einen Katalog aus 14 ­Alben und etlichen B-Seiten, durch die Punk-, Goth- und Pop-Phase. Gerade in der Royal Albert Hall, wo The Cure einige ihrer denkwür­digsten Gigs absolvierten, dokumentierten Songs wie „Other Voices“ oder „Bananafishbones“ eine erfrischende Dramaturgie: Je ein Lied pro Werk, chronologisch vom Debüt, „Three Imaginary Boys“, bis zu „4:13 Dream“, und dann wieder ein Lied zurück, von neu bis alt. Regie bei ­beiden Auftritten führte Tim Pope, der nicht nur etliche ihrer fantasie­vollen Musikclips („Close To Me“, „Never Enough“) inszenierte, sondern auch, bevor es 2018 in den Hyde Park ging, den bis dahin einzigen ­Videomitschnitt eines ihrer Open Airs: „The Cure in Orange“ von 1987.

Von seiner lange angekündigten Cure-Doku zum Jubiläum abergibt es keine Neuigkeiten – ein Film über Smith hätte diese Edition aufge­wertet. (Eagle Rock)  


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