The Cure Mixed Up

Facebook Twitter Email Whatsapp
von

Mit elektronischen Klängen tun The Cure sich stets schwer. Wie beim Greatest-Hits-Album „Mixed Up“, das 1990 in jener alles verändernden Phase der Musikwelt erschien, in der die Maxi-Versionen mit schlicht einzeln herausgestellten Instrumenten DJ-Remixen wichen. Die Remixes wurden damals wichtiger als die Lieder selbst.

Das komplett verfremdete „The Caterpillar“ machte unglücklich, „Close To Me“ erhielt mit dem Soul-II-Soul-­Rhythmus ausgerechnet den meistgenutzten seiner Zeit. Das Re­issue auf drei CDs enthält neue Versionen, darunter Smith-Favoriten („Lost“), aber auch hier werden Cure-­Songs zu Beatmonstern. Immerhin führt das Set auch originale, zum Teil letztmals vor 30 Jahren aufgelegte Maxi-Fassungen („A Japanese Dream“). (Universal)

Die besten Metal-Alben aller Zeiten: Metallica - „Master Of Puppets“

Thrash-Metal mit melodischer Raffinesse ist möglich. Metallicas Vorgänger „Ride The Lightning“ lieferte den Beweis. Aber erst hier gelang das Experiment vollständig. Im Schmelztiegel lag eine perfekte Legierung aus bedrückend harmonischem Schönklang und brachial auftrumpfendem, dennoch filigranem Riff-Bolzertum. Das ist bereist instrumental so spannungsreich, komplex und dennoch eingängig, dass eine Stimme kaum nötig gewesen wäre, und das überirdisch schöne „Orion“ kommt dann auch tatsächlich sehr gut ohne aus. Aber wie James Hetfield bei „Battery“, dem Titelstück oder bei „Welcome Home (Sanitarium)“ die Hooklines grandios zerknurrt mit seinem Massenmörderorgan, das hat die gesamte Genrewelt umgehauen und nachhaltig beeinflusst. Lesen Sie auch: Die…
Weiterlesen
Zur Startseite