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The Cure Mixed Up


Mit elektronischen Klängen tun The Cure sich stets schwer. Wie beim Greatest-Hits-Album „Mixed Up“, das 1990 in jener alles verändernden Phase der Musikwelt erschien, in der die Maxi-Versionen mit schlicht einzeln herausgestellten Instrumenten DJ-Remixen wichen. Die Remixes wurden damals wichtiger als die Lieder selbst.

Das komplett verfremdete „The Caterpillar“ machte unglücklich, „Close To Me“ erhielt mit dem Soul-II-Soul-­Rhythmus ausgerechnet den meistgenutzten seiner Zeit. Das Re­issue auf drei CDs enthält neue Versionen, darunter Smith-Favoriten („Lost“), aber auch hier werden Cure-­Songs zu Beatmonstern. Immerhin führt das Set auch originale, zum Teil letztmals vor 30 Jahren aufgelegte Maxi-Fassungen („A Japanese Dream“). (Universal)

Kooperation

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Essenziell Three Imaginary Boys – 1979 Das Plattencover mit den Haushaltsgeräten war Tiefstapelei, fast Nihilismus, der den Talking Heads zur Ehre reicht. Aber die Themen waren weltmännischer, als man es dem Ex-Punk Smith zugetraut hätte: ein Hendrix-Cover („Foxy Lady“), Camus („Killing An Arab“), überhaupt die Faszina­tion der Briten für diese Region („Fire In Cairo“). „10:15 Saturday Night“, ein Lied über Eifersucht, setzte den zukünftigen Ton. Die amerikanische Albumversion wurde um jenes Stück aufgestockt, das heute ihr meistgeliebtes ist: „Boys Don’t Cry“. Das im Titel geforderte Gebot sollte Smith natürlich ­brechen, immer wieder. Seventeen Seconds – 1980 Nach dem New Wave ihres Debüts…
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