The Imitation Game Regie: Morten Tyldum

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Der Norweger Tyldum kämpft bei seinem Biopic über den britischen Mathematiker Alan Turing mit den Tücken des Genres, ein Leben in eine zumutbare Filmdramaturgie packen zu müssen. In drei Handlungssträngen erzählt er vom Genie, das während des Zweiten Weltkriegs ent- scheidend an der Dechiffrierung der von der deutschen Enigma verschlüs- selten Funksprüche beteilgt war, später aufgrund seiner Homosexualität gezwungen wird, sich chemisch kastrieren zu lassen, und schließlich Selbstmord begeht. Turings Außen- seiterstatus wird etwas klischeehaft inszeniert, seine Triumphe werden exponiert, das Drama wird am Ende gedämpft, und alles wirkt etwas zu schön und zu poliert, um diesem tragischen, versteckten und zerrissenen Leben gerecht zu werden. Benedict Cumberbatch in der Hauptrolle ist allerdings brillant.

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