The National Sleep Well Beast

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The National, die Unentwegten: Insbesondere Bryce Dessner hat die Zeit seit dem letzten Werk, „Trouble Will Find Me“ (2013), mit viel Musik gefüllt (Alben mit Jonny Greenwood und Sufjan Stevens, Kammermusik, Scores). Das neue Werk der New Yorker entstand im neuen Studio von Bruder Aaron Dessner. Alles neu, alles frei: The National suchen nach neuen Perspektiven. Auf „Sleep Well Beast“ sind wundervoll getragene Lieder, die über das bisherige Werk hinausführen, etwa das meditative, elektronisch fiepende „Walk It Back“, eher ein Rezitativ als ein Lied, wären da nicht diese Melodien und die anmutig abgedunkelte Elegie, mit der The National von Anfang an einen ganz eigenen musikalischen Platz besetzten.

Ein Album wie ein Geschenk

Andere Kompositionen führen die großartige Musik von „Trouble …“ weiter: das treibende „The System Only Dreams In Total Darkness“ oder das dramatische „I’ll Still De-stroy You“, in denen sich Artpop und Wave-Stakkato mit Matt Berningers erhabener Eleganz verbinden. Endlich ein neues Album von The National! Es ist wie immer ein Geschenk. (4AD/Beggars)

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