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The Smashing Pumpkins Shiny And So Bright…


Napalm

Billy Corgan holt die Band zurück – fast. Auf „Shiny And Oh So Bright, Vol. 1/LP: No Past. No Future. No Sun“ spielen drei Viertel der originalen Smashing-Pumpkins-Besetzung: Corgan, James Iha, Jimmy Chamberlin, das erste Mal seit 18 Jahren. Nur Bassistin D’arcy Wretzky fehlt, weil es im Vorfeld der Reunion Streiterei gab.

Gitarrist Jeff Schroeder (seit 2006 dabei) bleibt im Line-up, als Tour­bassist kommt Jack Bates dazu, der Sohn von Peter Hook. Man mag nun einiges in dieses Zusammentreffen hineinlesen: vielleicht dass der 51-jährige Corgan Frieden mit der Vergangenheit machen oder nach einigen Jahren der ­etwas erratischen Veröffentlichungen zu den eigenen Wurzeln zurückkehren möchte. Der Künstler selbst sagt, er habe für den nun eingetretenen Fall einige Songs zurückgelegt und ­gewartet.

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„Knights Of Malta“ zelebriert Seventies-Psychedelic-Rock mit jubilierenden Soul-Sängerinnen im klassischen Smashing-­Pumpkins-Sound. Das Lied hat etwas Feierliches, Corgan singt: „­We’re gonna make this happen/ We’re gonna ride the rainbow.“ Das ist der Auftakt zum Neubeginn.

Kooperation

Das vorab veröffentlichte „Silvery Sometimes (Ghosts)“ ist ein für den frühen Corgan typisches Lied in mittlerem Tempo, das Gitarrenriff funkelt futuristisch, man denkt an Melancholie und siamesische Träume. Das Lied ist auch deshalb schön, weil die Komposition irgendwie tief seufzt und wie befreit ausatmet. Auch „Travels“ wirkt verinnerlicht, fast verklärt – Chamberlin spielt auf tiefen Trommeln, die Gitarren und Synthesizer glitzern kristallin. „Solar“ und „Marchin’ On“ sind der alte Grunge, der bei Corgan immer etwas Klaustrophobisches hat, die Band selbst nannte das damals American Goth. „Alienation“ und „With Sympathy“ sind wehmütig summende Popmusik.

Produziert hat das Album der alte Weggefährte Rick Rubin. Sein Markensound, der sich kaum verändert hat, ist eine wichtige Verbindung zwischen den alten und den wieder ­vereinten Smashing Pumpkins. Past, future, sun.


Billy Corgan hat endlich seine gestohlene „Gish“-Gitarre wieder

Billy Corgan und seine geliebte „Gish“-Gitarre sind wieder glücklich vereint. Die Fender Stratocaster wurde dem Smashing-Pumpkins-Frontmann vor 27 Jahren gestohlen und war seitdem verschollen. Sie war damals entscheidend für den Bandsound und Corgans Gitarrenspiel. Die Strat, die Corgan ursprünglich von Bandkollege Jimmy Chamberlin abgekauft hatte, wurde ihm unmittelbar nach einer Smashing-Pumpkins-Show in der Saint Andrew's Hall in Detroit 1992 gestohlen. Im Gespräch mit dem amerikanischen ROLLING STONE erzählte der Sänger und Gitarrist, wie ihn vor einigen Wochen ein Fan kontaktierte. Er schickte Corgan ein Foto von einer Gitarre, die eine verblüffende Ähnlichkeit mit seiner eigenen hatte. https://twitter.com/corganthings/status/1093309645366673408 Road Worn „Jemand…
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