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Robbie Williams: „Rammstein sind die deutschen Beatles“

Robbie Williams hat anscheinend kein Problem damit, dass er es in Deutschland mit seinem Weihnachtsalbum „The Christmas Present“ zunächst nicht auf die Eins der deutschen Albencharts gebracht hatte. Die Position wurde anfangs von Till Lindemann („F&M“) blockiert. 

Eine ungewohnte Niederlage für ihn, hat der ehemalige Take-That-Sänger doch in Großbritannien mit der Platte, die es bis ganz nach oben schaffte, doch den Rekord von Elvis Presley gebrochen: 13 Nummer-eins-Alben. In dieser Woche eroberte Williams dann auch hierzulande die Spitzenposition.

„Wenn jemand meine Nummer eins in Deutschland verhindert, dann sollte das niemand anderes sein als Till Lindemann oder Rammstein“, sagte Williams nun in einem Interview. Und hat dafür auch eine Begründung: „Rammstein sind wie die Beatles von Deutschland. Sie haben die Macht und Hoheit und sind riesig. Es ist okay, wenn ich gegen sie oder einen von ihnen verliere“, teilte er der „Berliner Zeitung“ mit.

„Helene Fischer macht das Beste aus ihrem Talent“

Kennen und schätzen sich: Robbie Williams und Helene Fischer
Kennen und schätzen sich: Robbie Williams und Helene Fischer

Williams räumt auch ein, dass er vor dem gemeinsamen Duett mit Helene Fischer, „Santa Baby“, kein Experte ihrer Musik gewesen sei. Er kannte ihre Werke kaum. „Ich habe mir YouTube-Videos von ihr angesehen, nachdem ich sie im Radio gehört hatte.“

Dabei könne er dem deutschen Schlager durchaus Gutes abgewinnen: „Gute Musik ist gute Musik. Dasselbe gilt für gute Melodien und Musikalität. Helene ist nicht nur talentiert, sie macht auch das Beste aus ihrem Talent; sie erzwingt es geradezu. Sie könnte sich auf ihren Lorbeeren ausruhen und im Leerlauf fahren, wie ich es zeitweise mache, aber das tut sie nicht. Sie ist wie eine Olympionikin.“

Luca Teuchmann Getty Images

Im Video zu „Ach so gern“ bekommt Till Lindemann auf die Fresse

Natürlich behandelt auch „F & M“, die zweite Solo-LP von Till Lindemann, eines der liebsten Themen des Sängers und ironischen Schockkünstlers: destruktive Liebe. Neben der gehässigen Feier der Gegensätze in „Mann & Frau“ sticht da vor allem „Ach so gern“ heraus. „Man sagt mir nach, ich wäre schamlos/So herz- und lieblos und frivol/Man meint, ich hätte sie gezwungen/Nein, die Wahrheit liegt dazwischen wohl“, heißt es darin. Und während fast etwas unschuldig Oralsex besungen wird, deutet der Erzähler an, dass er viele Frauen mindestens unglücklich gemacht, wenn nicht sogar auf andere Weise zerstört hat. Das Video zu „Ach so gern“ zeigt…
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