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Rammsteins Richard Kruspe sieht Rock am Ende – Disturbed-Sänger David Draiman hält dagegen

Rockmusik ist auf dem absteigenden Ast und im Vergleich zu HipHop nicht mehr konkurrenzfähig. Das hat Rammstein-Gitarrist Richard Kruspe bereits vor einiger Zeit in Interviews gesagt und nun erneut bestätigt.

Gegenüber „Metal Wani“ sagte er vor einigen Tagen, dass Rockmusik bei jüngeren Generationen nicht mehr dazu da sei, zu rebellieren und er damit eine grundlegende Charaktereigenschaft verliere. Das bedeute nicht, dass es heutzutage keine großen Rock-Acts mehr gebe, So Kruspe. Aber es sei ein wenig so wie mit Dinosauriern, die gerade am Aussterben sind. Der letzte große Rock-Trumpf sei aber immerhin die Bühnenshow.

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Disturbed-Frontmann David Draiman nimmt die Debatte nun in einem Interview mit SiriusXM auf und behauptet indirekt, dass Kruspes Meinung einfach nur Bullshit ist. Es sei ein gängiges Mittel, Rock für „tot“ zu erklären, was viele Menschen nur in ihrer Meinung bestätige. Allerdings sei seiner Meinung nach genau das Gegenteil der Fall.

Keiner verdient live mehr als Rockmusiker

Draiman: „Selbst Vertreter unseres eigenen Genres verkünden sehr schnell, dass Rock tot ist, und es ist eigentlich andersherum. Die Rock-Bands und -Musiker, die das tun, was sie gut machen, wachsen und entwickeln sich weiter; ihre Fanbasis war ja auch schon immer da.“

Er verwies in dem Gespräch darauf, dass es vor allem Rock-Konzerte sind, die für beträchtliche Umsätze sorgen – von Guns N’Roses bis hin zu Greta van Fleet. „In vielen Territorien der Welt, sogar in den meisten, verdrängen wir andere Genres“, so der 45-Jährige. Etwas grantig fügte er in Bezug auf die HipHop-Albenverkäufe an: „Aber es sind eben keine Soundschnipsel, die heute eben so gut weggehen.“


Lindemann: Tour 2020 kommt

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