„Rock im Revier“: Betreiber des Nürburgrings kritisieren Festival-Umlegung

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„Rock im Revier“: Betreiber des Nürburgrings kritisieren Festival-Umlegung

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Die Betreiber des Nürburgrings glauben, dass ein Musikfestival auf dem Gelände des Nürburgrings auch in Zukunft noch eine Chance hat. Die Deutsche Entertainment AG (DEAG) hatte am Donnerstag (02. April) in einer Pressemitteilung bestätigt, dass das ursprünglich auf der ehemaligen Formel-1-Rennstrecke geplante Musik-Event Ende Mai in der Veltins-Arena ausgetragen wird.

„Wir sind überzeugt, dass ein solches Festival am Nürburgring auch in Zukunft mit dem richtigen Veranstalter funktioniert“, sagte Pietro Nuvoloni, Sprecher der Capricorn GmbH. Er kritisierte außerdem das Verhalten der DEAG: Die öffentliche Spekulation über die Verlegung durch die DEAG habe die Veranstaltung Grüne Hölle Rock und den Nürburgring „schwer beschädigt.“

Der Umzug sei für alle Fans und Beteiligten sehr ärgerlich, ergänzte Nuvoloni. Das deckt sich auch mit wütenden Kommentaren der Ticketbesitzer, die nun zwar die Möglichkeit haben, die Karten zurückzugeben, sich aber auf das Musikereignis in der Eifel gefreut hatten.

Als Grund für den Fortzug hatten die Veranstalter angegeben, dass es zu einem Vertragsbruch seitens der Betreibergesellschaft des Nürburgrings gekommen war: Die Capricorn GmbH habe sich „entgegen der vertraglichen Vereinbarungen zu keinem Zeitpunkt an den Zahlungen für Künstlergagen und Werbemaßnahmen beteiligt“, hieß es in dem Statement der DEAG. Stattdessen musste man selbst für sämtliche bisher entstandenen Kosten für das Festival aufkommen – inklusive der Vorauszahlungen für die Künstlergagen.

Der Ring – Grüne Hölle Rock heißt ab sofort mit Bezug zum neuen Standort Rock im Revier und wird vom 29.-31. Mai 2015 stattfinden. Headliner sind Metallica, Muse und Kiss.

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