Roger Waters singt Pink-Floyd-Songs „Vera” und „Bring The Boys Back Home”


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Pink-Floyd-Gründungsmitglied Roger Waters hat die Quarantäne-Zeit genutzt, um einige Klassiker seiner ehemaligen Band wieder aufleben zu lassen. Am Donnerstag (06. August) war es wieder einmal soweit: „Vera“ und „Bring The Boys Back Home“, beides Tracks des „The Wall“-Albums.

Für „Bring The Boys Back Home” holt er sich, zumindest virtuell, Jess Wolfe und Holly Laessig von Lucius mit dazu. Das Duo war bereits im Film „Roger Waters: Us + Them“ zu sehen.

Vera aus dem Zweiten Weltkrieg und die Jungs von der Truppe

„Die beschriebene Vera ist Vera Lynn. Sie war eine englische Sängerin und Songwriterin, die während des Zweiten Weltkriegs sehr beliebt war“, soWaters in der Videobeschreibung. „Ihr größter Hit war ‚We’ll Meet Again‘. Sie war weithin bekannt als das ‚Truppen-Sweetheart‘. Unsere Vera, an die man sich in Blightly sehr gerne erinnert, starb vor sechs Wochen im Alter von 103 Jahren. Gott segne sie.“

Seine Version von „Vera“ beginnt mit Akustikgitarre-Klängen, die später einen sanften Übergang zu „Bring The Boys Back Home“ einleiten. Während des zweiten Songs schaut der 76-Jährige in die Kamera und ruft, an US-Präsident Trump gewandt: „Ja, bring die Jungs nach Hause, vor allem aus Portland, du großer verdammter Scheißkerl.“ Über die Songauswahl: „Mein Vater kam nicht mehr nach Hause, aber wenigstens hat er 1944 wirklich dafür gekämpft, sein Zuhause zu verteidigen. Nicht wie jetzt. Jetzt kämpfen und sterben die Jungs in Kolonialkriegen, damit irgendein reiches Arschloch noch reicher werden kann. Wenn es nach mir ginge, würde ich sie morgen alle nach Hause bringen.“