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Sängerin Joss Stone: Kurzzeitig im Iran inhaftiert und ausgewiesen


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Die Sängerin Joss Stone verfolgt zur Zeit den Plan, einmal in jedem Land der Welt zu spielen. Besonders Orte, die bekannte Musiker für gewöhnlich meiden, will Joscelyn Eve Stoker aka Joss Stone bereisen und, wenn möglich, dort auch Konzerte spielen. Anfang des Jahres war sie im Zuge ihrer „Total World Tour“ für einen Auftritt zum Beispiel in Syrien.

Laut eigener Aussage wurde der Musikerin nun während des letzten Stops ihrer Tour im Iran die Einreise verweigert. Grund dafür soll gewesen sein, dass dortige Behörden befürchteten, Stone wolle ein Solo-Konzert in ihrem Land spielen. Und das ist Frauen im Iran verboten. Teil eines Orchesters oder einer größeren Band dürfen weibliche Musiker zwar sein, doch alleine auf einer Bühne zu stehen, ist ihnen laut Gesetz nicht gestattet.

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Stone sagte jedoch aus, dass sie nicht vorhatte, die Vorschriften in ihrem Reiseziel in jeglicher Form zu brechen. Trotzdem wurde sie von den Behörden auf eine „Schwarze Liste“ gesetzt und dementsprechend gleich nach ihrer Ankunft wieder verwiesen.

Die 32-Jährige betonte jedoch die Höflichkeit und Freundlichkeit der Behörden-Mitarbeiter der am persischen Golf liegenden Insel Kisch. „Diese Menschen sind wirklich wundervoll und freundlich. Es hat ihnen sehr Leid getan, dass es ihnen nicht möglich war, die Regeln irgendwie zu umgehen.“

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Was genau die Sängerin mit der starken Stimme im Iran vorhatte, wenn nicht ein Konzert dort zu spielen, ist nicht bekannt. Im Zuge ihrer „Total World Tour“ wolle sie jedoch zeigen, welche „positiven Seiten des Globus“ es gebe.


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