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Schon vor 16 Jahren zeigten die „Simpsons“, wie gefährlich Donald Trump ist

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Schon vor 16 Jahren zeigten die „Simpsons“, wie gefährlich Donald Trump ist

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„Das gab’s schon bei den Simpsons!“ lautet der Titel einer Folge von „South Park“. Damit spielte die rüde Animationsserie darauf an, dass die Zeichentrickserie aus der Feder von Matt Groening nicht nur das eigene Genre maßgeblich geprägt, sondern mit geradezu unheimlichem Spürsinn gesellschaftliche, kulturelle und technologische Entwicklungen vorweggenommen hat.

Nun gibt es einen weiteren Fall, in dem die „Simpsons“ möglicherweise schon frühzeitig die Zukunft vorausgesagt haben, auch wenn man sich das vielleicht lieber nicht wünschen möchte. In der Episode „Barts Blick in die Zukunft“ (Bart to the future) aus der 11. Staffel – im März 2000 im US-Fernsehen ausgestrahlt – wird die Zukunft der Gelben im Jahr 2030 angedeutet. Natürlich erwartet Bart auch als Erwachsener ein Leben als ewiger Verlierer. Doch seine Schwester Lisa steigt zur Präsidentin der Vereinigten Staaten auf.

Interessant ist aber, wen sie dabei beerbt – nämlich keinen Geringeren als den Republikaner Donald Trump. Der hatte, so die Story, das Land in eine tiefe Wirtschaftskrise geführt und Lisa muss nun die USA mit großem Geschick vor dem Ruin bewahren. Dan Greaney, der Autor der geradezu hellsichtigen Folge, teilte dem „Hollywood Reporter“ in einem Interview mit, dass dies eine „Warnung an Amerika“ gewesen sei. Für ihn passte dies damals schon zu der Prognose, dass Amerika langsam verrückt würde.

„Die Simpsons haben immer schon die Auswüchse der amerikanischen Kultur behandelt. Und Trump ist genau das“, ergänzte Greaney. Völlig abwegig war eine Präsidentschaft Trumps im Jahr 2000 übrigens nicht. Der Milliardär war 1999 in den Kampf um die Präsidentschaftskandidatur eingestiegen und wollte für die Reform Party antreten. Doch zum Zeitpunkt der Ausstrahlung der „Simpsons“-Episode hatte er seine Kampagne bereits beendet.


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