Sehr dumme Idee: „The Matrix“ soll neu verfilmt werden

„The Matrix“ ist jetzt fast schon 20 Jahre alt, da kann man schon mal eine Neuverfilmung wagen. So oder so ähnlich muss der Gedankengang von Verantwortlichen im Filmstudio Warner Bros. gewesen sein, als die Idee eines Reboots entstanden ist.

Das Magazin „The Hollywood Reporter“ will exklusiv erfahren haben, dass die „The Matrix“-Wiederauflage bereits Fahrt aufgenommen hat. Autor Zak Penn („Last Action Hero“, „X-Men: The Last Stand“, „The Incredible Hulk“, „The Avengers“) soll das Drehbuch schreiben und angeblich soll Schauspieler Michael B. Jordan („Fantastic Four“, „Creed“) eine Rolle im Film übernehmen.

Viele offene Fragen

Inwiefern die Wachowski-Geschwister in das neue Projekt involviert werden, ist noch nicht bekannt. Lana und Lilly Wachowski hatten nicht nur bei der Original-Trilogie Regie geführt, sie schrieben auch das Drehbuch. Warner wollte sich dazu bisher nicht äußern. Ebenfalls unklar ist, ob Produzent Joel Silver (er hat die ersten drei „The Matrix“-Filme produziert) an den Reboot-Plänen beteiligt wird. In der Vergangenheit ging er bereits auf Warner zu, um über einen neuen Film des Franchises zu reden. Im Jahr 2012 hat er jedoch alle seine Film-Anteile für ungefähr 30 Millionen US-Dollar verkauft. Und auch Warner Bros. soll gegenüber Silver misstrauisch sein, da dieser bekannt dafür ist, häufig das Budget von Filmen zu sprengen. Außerdem soll seine Beziehung zu den Wachoswskis angespannt sein.

Prequel oder Reboot?

Ungewiss ist derzeit auch, was der neue „The Matrix“-Film sein wird. Pläne für eine mögliche TV-Serie wurden vor Monaten über Bord geworfen, einige Verantwortliche bei Warner Bros. sehen den Film als „hochheilig“ und „unantastbar“ an und stellen ihn auf eine Stufe mit Klassikern wie „Casablanca“. Warner Bros. will aber unbedingt Geld mit dem Franchise machen und soll daher verschiedene Möglichkeiten ausleuchten. Neben dem einfachsten Schritt  – ein schlichtes Remake des ersten Teils – soll das Studio auch mit dem „Universum“-Gedanken spielen, so wie es auch Disney mit „Star Wars“ macht: Möglich wäre so ein Prequel mit einem jungen Morpheus oder ein anderes Spin-Off.

Auch wenn es noch viele Fragezeichen gibt, eine Sache scheint festzustehen: Ein Reboot von „The Matrix“, in welcher Form auch immer, wird kommen. Hollywood hat keine Ideen mehr und den Studios ist für das schnelle Geld nichts mehr heilig und kein Mittel zu dreckig.


„The Matrix“ erschien im Jahr 1999 und machte nicht nur Keanu Reeves über Nacht zum Megastar, der visuelle Look und die Story hat viele andere Filme beeinflusst. 2003 erschienen die Fortsetzungen „The Matrix Reloaded“ und „The Matrix Revolutions“. Im gleichen Jahr erschien auch „The Animatrix“, eine Sammlung verschiedener Animationsfilme aus dem „Matrix“-Universum.


„The Matrix 4“: Neuer Film, (fast) alle dabei: Reeves, Wachowski, Moss

Nach „The Matrix“ (1999), „The Matrix Reloaded“ (2002) und „The Matrix Revolutions“ (2003) wird ein neuer Film der Sci-Fi-Reihe gedreht. Das gab die Produktionsfirma Warner Bros. bekannt. Mit an Bord sind bislang fast alle Beteiligten von damals: Keanu Reeves als Neo, Carrie-Ann Moss als Trinity, Regie führt Lana Wachowski, die auch das Drehbuch schreibt. Ob Hugo Weaving als Agent Smith mitmacht, ist noch unklar, ebenso der Verbleib von Laurence Fishburnes Morpheus. Titel und Kinostart sind noch nicht bekannt. Drehstart soll Anfang 2020 sein. Freiwillige Filmkontrolle – der ROLLING-STONE-Podcast: Das dürfte all die Fans der Trilogie freuen, die gerade von den…
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