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Sex-Skandal und Mobbing bei Bonos Hilfsorganisation „One“

Die von Bono mitbegründete Hilfsorganisation „One“ steht unter Verdacht, Mitarbeiter schlecht behandelt und missbraucht zu haben. Konkret steht der Vorwurf einer Mitarbeiterin aus dem Büro in Johannesburg (Südafrika) im Raum, dass sie von ihrem Vorgesetzten gezwungen wurde, mit einem Politiker aus Tansania Sex haben zu müssen. Als sie sich geweigert hatte, wurde sie nach eigenen Angaben entlassen.

Der U2-Sänger bat nun in einer Stellungnahme um Entschuldigung bei dem Opfer der Sex-Schikane und sei „erschüttert und wütend“ über die Vorgänge, die in einem Bericht der „Mail On Sunday“ an die Öffentlichkeit gerieten.

Bono kannte Vorwürfe

Bono gab darüber hinaus zu, dass er bereits seit November 2017 von Mobbing-Vorwürfen bei „One“ Bescheid zu wissen. „Zu hören, dass es ernsthafte und gleich mehrere Vorwürfe von Schikanen in unserem Büro in Johannesburg gibt, haben mich und den Vorstand von „One“ erschüttert und wütend gemacht“, sagte der 57-Jährige und bekräftigte zugleich, sich bei den betroffenen Mitarbeitern persönlich um Verzeihung zu bitten.

Der nun aufgedeckte Missbrauch von (zumeist weiblichen) Arbeitskräften schließt sich an Vorwürfe aus dem Umfeld anderer Hilfsorganisationen an. Zuletzt gab es öffentlich gewordene Beschwerden bei „Oxfam“, „Ärzte ohne Grenzen“ und dem International Rescue Committee (IRC).

Hashtag des Jahres 2017: #metoo


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