SNL Weekend Update verspottet Trumps eitlen Reisepass-Auftritt und König Charles‘ Besuch

Weekend Update nimmt Trumps Foto im Reisepass und den Staatsbesuch des britischen Königspaars aufs Korn – unter anderem.

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Das Weekend Update von „Saturday Night Live“ hat sich diesmal Trumps Konterfei im Reisepass vorgenommen – sowie den Staatsbesuch von König Charles III. und Königin Camilla, der beide Male offiziell dem 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung gewidmet war.

Das US-Außenministerium gab diese Woche bekannt, dass eine begrenzte Anzahl von Reisepässen mit Trumps Porträt auf der Innenseite des Deckels versehen wird – ebenfalls angeblich als Beitrag zur Semiquincentennial-Feier. Es ist eine von zahlreichen Aktionen, mit denen Trump seinen Namen oder sein Bild auf Gebäuden, Dokumenten, Münzen und anderen Ehrungen verewigen lässt.

Co-Anchor Colin Jost scherzte, das Präsidentenporträt im Reisedokument könnte für manche durchaus nützlich sein: „Man trägt immer eine Erinnerung daran mit sich, warum man das Land verlassen hat.“

Josts Seitenhiebe auf Trump

Jost kommentierte auch die Symbolik der Darstellung: „Ich liebe es, dass Trumps Bild gleichzeitig ein Loch in die Unabhängigkeitserklärung brennt.“

Ebenfalls im Segment sprach Jost den viertägigen Staatsbesuch des britischen Königspaars an.

Unter Charles‘ Zielen für den Besuch sei es gewesen, „die Freilassung einer britischen Geisel zu erwirken, die von einem amerikanischen Terroristen festgehalten wird“, witzelte Jost – dazu erschien ein Foto von Prinz Harry und Meghan Markle.

Ches Seitenhieb auf Mamdani

Michael Che kommentierte anschließend das Treffen zwischen Charles und New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani.

„Ich bin überrascht, dass er Mamdani nicht mit nach England genommen hat – der ist schließlich ein indischer Schatz“, scherzte er.

„König Charles überreichte Trump beim Staatsdinnerempfang im Weißen Haus eine Glocke von einem britischen U-Boot und sagte: ‚Falls Sie uns je erreichen müssen, läuten Sie einfach an’“, sagte Jost über das Geschenk des Königs.

Der Witz über „Andrew (Island)“

„Oder Trump könnte einfach den Kontakt anrufen, der in seinem Handy als ‚Andrew (Insel)‘ gespeichert ist“, fügte er hinzu – eine Anspielung auf Andrew Mountbatten-Windsor, den ehemaligen Prinzen, dessen Verbindung zu Jeffrey Epstein zum Verlust seiner königlichen Titel, zu seiner Verhaftung und zu laufenden Ermittlungen wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens im öffentlichen Amt geführt hat.

William Vaillancourt schreibt für den ROLLING STONE USA. Hier geht es zum US-Profil