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„Sons Of Anarchy“ und die Wucht des Ron Perlman

Muss man wirklich noch erklären, wie großartig dieser Mann ist? Wer gerade den Anfang der sechsten Staffel von „Sons Of Anarchy“ gesehen hat (und also auch die ersten fünf Staffeln, die so spannend waren, dass man sich sofort zum US-Start die neuen Episoden runterladen muss), weiß um die schauspielerischen Fähigkeiten von Ron Perlman. Als gefallener SAMCRO-Präsident Clay Morrow zieht er alle Register. Der Typ mag im Gefängnis sitzen, Arthritis in den Händen haben und kaum noch Verbündete, aber mit ihm ist jederzeit zu rechnen. Manchmal braucht es nur eine Großaufnahme seines Gesichts, und schon fangen die härtesten Biker an zu zittern. Dass Perlman in „Sons Of Anarchy“ jetzt den Nur-noch-Bösen spielt und keinen ambivalenten Charakter mehr, ist fast ein wenig schade: Gerade die Zwischentöne, die Widersprüche, die Unwahrscheinlichkeiten liegen dem New Yorker, er macht es sich nie leicht.

Berühmt wurde der 63-jährige Amerikaner allerdings vor allem dadurch, dass er sein prägnantes Gesicht mit dem ausladenden Kinn oft unter massenhaft Make-up verstecken musste: als Neandertaler in „Am Anfang war das Feuer“, als Löwenmann Vincent in „Die Schöne und das Biest“, als buckliger Mönch in „Der Name der Rose“, als Comicfigur „Hellboy“. Man kann ihn trotzdem immer an seiner tiefen Stimme erkennen – und an der Art, wie er selbst die schlimmsten Masken mit einer Sensibilität und Würde trägt, die man in Hollywood selten erlebt. Man muss ihn einfach sehen – fünf kleine Ausschnitte:

Als Vincent in „Die Schöne und das Biest“, Lord Byron und Matthew Arnold zitierend:

Als Salvatore in „Der Name der Rose“, im Feuer singend:

 

Als etwas aufgebrachter „Hellboy“:

 

Als Clay Morrow in der 6. Staffel von „Sons Of Anarchy“:

 

Und als Ron Perlman:

 


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Die ultimativen 20: Hier ist die Oster-Playlist

Es würde vielleicht nicht jeder den Billy-Joel-Song „The Downeaster Alexa“ in einer Oster-Playlist durchgehen lassen. Die Qualifikation der folgenden 20 Titel dürfte allerdings unstrittig sein. 01. Nat King Cole – „Easter Sunday Morning“ 02. UNKLE feat. Thom Yorke – „Rabbit In Your Headlights“ 03. Iron & Wine – „Rabbit Will Run“ 04. Joanna Newsom – „Jackrabbits“ 05. Sufjan Stevens – „Enjoy Your Rabbit“ 06. Animal Collective – „Who Could Win A Rabbit“ 07. Florence + The Machine – „Rabbit Heart (Raise It Up)“ 08. Captain Beefheart & His Magic Band – „A Carrot Is As Close As A Rabbit Gets…
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