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Statement von A-ha: Das ist dran an der Darstellung, dass die Band sich schon wieder auflösen will

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Statement von A-ha: Das ist dran an der Darstellung, dass die Band sich schon wieder auflösen will

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Auf A-ha.com ist ein langes Statement zu einem Interview aufgeführt, das zu Spekulationen geführt hatte, nach denen A-ha sich nach Beendigung ihrer “Cast In Steel”-Tour wieder auflösen würden. Morten Harkets Gespräch mit dem Schweizer “Blick” vom 10. April wurde von manchen Fans so verstanden, dass er die Band nach dem abschließenden Konzert in Bergen (7. Mai) verlässt – weil die Arbeit mit den Kollegen ihn spirituell nicht erfülle, und er manche Anhänger der Band eher als Belästigung empfinde.

“Nichts daran entspricht der Wahrheit, aber wir entschuldigen das Missverständnis”, heißt es auf der A-ha-Seite mit Bezug auf das Interview. Harkets Aussagen seien außerhalb des Kontexts aufgeführt worden.

Nach Veröffentlichung des jüngsten Albums “Cast In Steel” 2015 wurde von Seiten aller A-ha-Musiker betont, dass man sich bewusst dafür entschieden habe, zunächst einmal lediglich eine einzige Platte und eine Tour anzugehen.

Das “Blick”-Interview zitiert Harket mit sehr eindeutigen Worten: “Das Kapitel a-ha ist für mich ohnehin abgeschlossen. Ich hatte wunderbare Jahre mit dieser Band. Aber nach dieser Tournee ist wohl endgültig Schluss. Wir drei sind uns einfach nicht mehr nah genug, um neue Platten zu produzieren, dauernd um die Welt zu reisen und Konzerte zu geben.” Der Reporter hakt nach: “Dazu müssten Sie doch keine engen Freunde sein, oder?”. Worauf der 57-Jährige antwortet: “Nein, aber die Arbeit mit a-ha muss mich auch als spirituellen Menschen erfüllen. Und das tut sie nicht mehr. Vielleicht nutzte sich das Ganze auch einfach nur ab in den letzten 30 Jahren.”

Auf den Ruhm der Band angesprochen, sagt Harket: “Was soll so toll daran sein, wenn man sich stundenlang im Hotel verstecken muss, weil draussen Hunderte Fans kreischen? Ich begegne den Menschen lieber einzeln als in Massen.”

A-ha.com schreibt, dass man am Montag mit Harket wegen des Interviews gesprochen habe. Der Sänger habe dabei betont, dass es zwar keine neuen Pläne mit der Band gebe, das aber nicht bedeutet, dass A-ha Geschichte seien. Wichtig sei, dass man mit Herz dabei ist. “Ich genieße unsere derzeitigen gemeinsamen Auftritte.”

Auch Harkets Äußerung hinsichtlich “kreischender Fans” sei aus dem Zusammenhang gerissen. In dem Statement auf a-ha.com lässt er mitteilen, dass er nicht den Eindruck habe erwecken wollen, ihm sei der Support der Fans ein Ärgernis.

A-ha befinden sich derzeit auf Deutschland-Tournee. Das norwegische Trio trennte sich erstmals 1994, kam im Jahr 1998 wieder zusammen, löste sich 2010 auf und feierte im vergangenen Jahr ihr Comeback.

 

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  • Hans Wurst

    Ich bin froh, die Herren nochmal in Leipzig erlebt zu haben. Grandiosen Konzert. Ob die weiter machen oder nicht – die Musik wird bleiben. Und mit der Freude, mit der Magne an den Tasten und Pal an der Klampfe dabei war… da kommt noch was!