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Streaming-Dienste: Grooveshark schließt in Deutschland – und verweist auf simfy

„Aufgrund unverhältnismäßig hoher Betriebskosten stellt Grooveshark den Zugriff aus Deutschland ein.“ Diese Mitteilung bekamen User heute zu Gesicht, wenn sie aus Deutschland die Music Online Community Grooveshark aufrufen wollten. Weiter hieß es, dass Grooveshark hoffe „eines Tages zurück zu kommen“ und dass doch jeder, der „die Betriebskosten für Anbieter wie Grooveshark herabsetzen“ wolle „eine höfliche Nachricht an die GEMA“ schicken könne.  Eine klare Ansage also. Hintenan die Empfehlung, User könnten ersatzweise auf den Musikstreaming-Dienst Simfy zurückgreifen.

Für weitere Fragen und Beschwerden stellte die Seite, sicher nicht ohne Häme, eine unkommentierte Adresse und Telefonnummer zur Verfügung – die direkt zur GEMA führen.

Der plötzliche Rückzug vom deutschen Markt kam für viele Nutzer erste einmal überraschend. Laut dem Alexa Ranking, dass Websitenzugriffe zählt und auswertet, gilt Grooveshark als eine der populärsten Streamingplattformen weltweit, knapp vor Last.fm und meilenweit vor Spotify. Ob der Rückzug jedoch tatsächlich ausschließlich mit Uneinigkeiten mit der GEMA zusammenhängt, bleibt vor dem Hintergrund fraglich, dass Grooveshark nebenbei auch schon seit einigen Monaten mit Sony Music, Universal, EMI und Warner im juristischen Clinch steckt. Wegen Urheberrechtsverletzungen hatten Sony, Universal und Warner bereits Klage eingereicht. EMI, die sich zunächst mit Grooveshark vertraglich einig schienen, reichten eine Klage wegen nicht gezahlten Tantiemen ein. Auf Grooveshark könnten Zahlungen in Millionenhöhe zukommen.

Die GEMA selbst zeigte sich von gemachten Vorwürfen überrascht. So könne Grooveshark nicht wegen unverhältnismäßig hoher Betriebskosten eingestellt worden sein, da sich Grooveshark grundsätzlich weigere den „von ihm betriebenen Dienst überhaupt in irgendeiner Form zu vergüten“. Zudem hätte die Firma „mit der GEMA bislang auch noch in keiner Form Kontakt aufgenommen“.

Eine genauere Erklärung von Grooveshark selbst gibt es derzeit noch nicht.

Wer auf Grund des plötzlichen Seitenaus vor allem auch um seine persönlichen Nutzerdaten, liebgewonnenen Wiedergabelisten und neuentdeckten Lieblingssongs bangt, der sei an dieser Stelle beruhigt – die persönlich gespeicherten Daten lassen sich allesamt per Textdatei von der Seite exportieren.



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