Studie belegt: Metal ist ein absoluter Painkiller

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Studie belegt: Metal ist ein absoluter Painkiller

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Metal-Musik ist vor allem für laute Gitarren, ein treibendes Schlagzeug und kraftvollen Gesang bekannt. Für Außenstehende scheint das oft aggressiv zu wirken, inklusive der zuweilen heftig headbangenden Fans. Doch eine Studie aus dem Magazin „Selbst und Identität“ belegt nun, dass Metal glücklich macht.

Signifikant glücklicher

Die Untersuchung fand heraus, dass Metalheads aus den 80ern im Vergleich zu Altersgenossen mit anderem Musikgeschmack „signifikant glücklicher in ihrer Jugend waren und jetzt besser angepasst sind“. Die Forscher stellten fest, dass es eine Schere zwischen sogenannten Metal-Enthusiasten gibt, die sich dem riskanten Leben eines ‚Sex, Drugs and Rock’n’Roll’-Daseins verpflichtet haben, und denjenigen, denen die Musikkultur als schützender Faktor gegen negative Einflüsse diente.

Untersucht wurden Metal-Fans, -Musiker und -Groupies der 80er, Personen anderer Musikrichtungen dieser Zeit und kalifornische College-Studenten. Die Teilnehmer mit dem Hang zur härteren Musik zeigten „höhere Level jugendlichen Glücks“ als die anderen Probanden. Außerdem neigten sie seltener dazu, Vergangenes aus ihrer Jugend zu bereuen.

Metal-Fans halten zusammen

Als Ursache für diese positive Einstellung nannten die Forscher den Gemeinschaftssinn der Metal-Fans: „Soziale Unterstützung ist ein entscheidender schützender Faktor für eine aufgewühlte Jugend.“ Ironischerweise wird gerade Metal immer wieder vorgeworfen, moralische Grundsätze und soziale Integrationsprozesse eher zu zerstören als zu befördern. Daher standen auch Judas Priest einst vor Gericht, nachdem behauptet wurde, deren Album ‚Stained Class’ hätte durch unterschwellige Botschaften zwei junge Männer 1985 in den Selbstmord getrieben.

Zuletzt bewies schon eine andere Studie, dass Metal, Hardcore und Punk hören eine beruhigende Wirkung hat und Metalheads in Beziehungen treuer sind als Fans anderer Musikrichtungen.

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