‚Stumpfe Musik‘: Die Böhsen Onkelz und ihre Comeback-Konzerte


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„Wenn sich immer noch wer fragt, warum die Böhsen Onkelz scheiße sind, möge er oder sie gerne in einen der besagten Songs reinhören“, schreibt Musikexpress-Redakteur Fabian Soethof in seinem Artikel „Danke für Nichts – die Wahrheit über die Böhsen Onkelz“.

„Eine Handvoll Akkorde, hier ein Solo, da ein Riff, billige Hymnenhascherei durch mehrstimmig geröhrte Refrains – all das ist nicht mehr als ein Leichenfleddern in der Klamottenkiste des Rock, Hardrock, Metal und Blues. Dass sich immerhin die zuvor miese Aufnahmequalität nach dem Majorwechsel verbessert hat und das gleichzeitig keine Ausverkaufs-Nachrufe nach sich zog, spricht irgendwie ja doch schon dafür, dass die Onkelz nie wirklich Teil einer sich als Punk verstandenen Szene waren. Nein, sie wollten – Achtung, Unterstellung – einfach nur stumpfe Musik für die Massen. Im Zusammenhang mit den Allgemeinplatz-Texten (Größenwahn, Kampfgeist, Wir gegen die anderen, saufen, you name it) spricht das zuerst den unmündigen Menschen an und behauptet dabei das Gegenteil. Manche sprechen deshalb irrenderweise noch immer von Provokation und Tabubruch, was perfiderweise wiederum zu Reflexen wie den bereits geschilderten führt. In Wahrheit ist diese Masche aber einfach nur platt.“

Am 20. und 21. Juni geben die „Onkelz“ zwei Konzerte am Hockenheimring, Vorbands sind Limp Bizkit, Soulfly und Crowbar.

Fabian Soethofs Artikel können Sie hier in voller Länge lesen.