„Superman“-Schauspielerin Margot Kidder offenbar an suizider Überdosis gestorben


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Am 13. Mai wurde Margot Kidder tot in ihrem Haus im US-Staat Montana aufgefunden. Zunächst erklärte die Managerin der Schauspielerin, dass die „Lois Lane“-Darstellerin friedlich in ihrem Haus eingeschlafen sei. Dies wurde nun offiziell seitens eines Gerichts dementiert.

In einem Statement der örtlichen Gerichtsmedizin erklärten die Behörden, die 69-Jährige sei an einer „selbst zugefügten Drogen- und Alkohol-Überdosis“ gestorben sei – also demnach ein Selbstmord. Mehr Details würden nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Postive Reaktionen der Familie

Kidders Tochter äußerte sich nach der Bekanntgabe: „Es ist eine Erleichterung, dass die Wahrheit nun ans Licht gekommen ist“, erklärte Maggie McGuane. „Es ist wichtig, damit offen und ehrlich umzugehen, sodass keine Scham über die Frage entsteht, wie man mit Suizid umgeht“. Nach Aussagen McGuanes kämpfte ihre Mutter ihr Leben lang mit ihrer psychischen Krankheit.

Margot Kidder in „Superman“ 1978

Margot Kidder wurde durch Richard Donners „Superman“-Verfilmung aus dem Jahr 1978 bekannt. Die Darstellerin spielte die Reporterin Lois Lane, die insbesondere in den ersten beiden Filmen eine wichtige Rolle in der Handlung übernahm. Später entwickelte die US-Amerikanerin ein großes politisches Engagement und übernahm bis zu ihrem Lebensende immer wieder kleinere Schauspielparts.