„Superman“-Heldin: Margot Kidder ist tot

„Superman“-Heldin: Margot Kidder ist tot

Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email
von

Margot Kidder ist tot. Die durch Richard Donners „Superman“ 1978 zu Weltruhm aufgestiegene Schauspielerin verstarb am Sonntag im Alter von 69 Jahren. Das Bestattungsinstitut ihrer Heimatstadt Livingston (US-Bundesstaat Montana) teilte das auf seiner Internetseite mit. Die Todesursache muss noch bekannt gegeben werden.

In der Rolle der Lois Lane spielte Kidder ab 1978 in vier „Superman“-Filmen an der Seite von Christopher Reeve, der den Helden im Cape darstellte. Vor allem im ersten Teil sowie in „Superman II – Allein gegen alle“ (1980) war sie als ebenbürtige Hauptfigur neben Reeve zu sehen – sie war jene selbstbewusste Reporterin, die keine Scheu vor dem Außerirdischen zeigte und eigene Interessen vertrat. Kidder erwies sich als gute Komödiantin.

Die gebürtige Kanadierin, die später die US-Bürgerschaft annahm, wurde 1972 durch Brian De Palmas „Sisters“ erstmals einem größeren Publikum bekannt. Sie war festes Mitglied der  New-Hollywood-Clique um ihn, Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, John Milius und Steven Spielberg, auch wenn sie nach „Superman“ nur noch im „Amityville Horror“ (1979) eine bedeutende Rolle ergatterte.

In Peter Biskinds Standardbuch über die Ära, „Easy Riders, Raging Bulls“, wurde sie als souveräne Überlebende dieser wilden Kino-Zeit dargestellt, die sich für Feminismus, Bürgerrechte und Kriegsende in Vietnam einsetzte.

Mitte der Nullerjahre hatte Margot Kidder dann in der „Superman“-TV-Serie „Smallville“ zwei Gastauftritte (nicht als Lois Lane). 2015 erhielt sie einen „Emmy“ für ihre Darstellung in der Kinderserie „R.L. Stine’s The Haunting Hour“.

Margot Kidder (* 17. Oktober 1948 in Yellowknife, Nordwest-Territorien; eigentlich Margaret Ruth Kidder; † 13. Mai 2018 in Livingston, Montana)
Albert L. Ortega Getty Images
Das sind die besten Videospielverfilmungen

Allgemein betrachtet sind Videospielverfilmungen selten gut. Vorreiter war hier Uwe Boll, der einen schlechten Film nach dem anderen gedreht und sich dabei an beliebten Game-Reihen vergangen hat. Aber zum Glück gibt es auch Ausnahmen und damit teilweise richtig gute oder zumindest unterhaltsame Videospielverfilmungen. ROLLING STONE stellt Ihnen die fünf besten vor. 5. Need For Speed (2014) Die Rennspielreihe von EA erfreut sich unter Gamern große Beliebtheit. Hier steht das Fahren von schnellen und sündhaft teuren Autos im Vordergrund, die Story ist nebensächlich oder existiert schlicht und ergreifend gar nicht. Hauptsache, man hat Freude am Fahren. Umso erstaunlicher ist es da,…
Weiterlesen
Zur Startseite