Podcast: Freiwillige Filmkontrolle


Mehr Infos

Highlight: Batman vs. Superman: Die Batman- und Superman-Filme 1978-2017 im Ranking

„Superman“-Heldin: Margot Kidder ist tot

Margot Kidder ist tot. Die durch Richard Donners „Superman“ 1978 zu Weltruhm aufgestiegene Schauspielerin verstarb am Sonntag im Alter von 69 Jahren. Das Bestattungsinstitut ihrer Heimatstadt Livingston (US-Bundesstaat Montana) teilte das auf seiner Internetseite mit. Die Todesursache muss noch bekannt gegeben werden.

In der Rolle der Lois Lane spielte Kidder ab 1978 in vier „Superman“-Filmen an der Seite von Christopher Reeve, der den Helden im Cape darstellte. Vor allem im ersten Teil sowie in „Superman II – Allein gegen alle“ (1980) war sie als ebenbürtige Hauptfigur neben Reeve zu sehen – sie war jene selbstbewusste Reporterin, die keine Scheu vor dem Außerirdischen zeigte und eigene Interessen vertrat. Kidder erwies sich als gute Komödiantin.

Die gebürtige Kanadierin, die später die US-Bürgerschaft annahm, wurde 1972 durch Brian De Palmas „Sisters“ erstmals einem größeren Publikum bekannt. Sie war festes Mitglied der  New-Hollywood-Clique um ihn, Martin Scorsese, Francis Ford Coppola, John Milius und Steven Spielberg, auch wenn sie nach „Superman“ nur noch im „Amityville Horror“ (1979) eine bedeutende Rolle ergatterte.

Werbung

In Peter Biskinds Standardbuch über die Ära, „Easy Riders, Raging Bulls“, wurde sie als souveräne Überlebende dieser wilden Kino-Zeit dargestellt, die sich für Feminismus, Bürgerrechte und Kriegsende in Vietnam einsetzte.

Mitte der Nullerjahre hatte Margot Kidder dann in der „Superman“-TV-Serie „Smallville“ zwei Gastauftritte (nicht als Lois Lane). 2015 erhielt sie einen „Emmy“ für ihre Darstellung in der Kinderserie „R.L. Stine’s The Haunting Hour“.

Margot Kidder (* 17. Oktober 1948 in Yellowknife, Nordwest-Territorien; eigentlich Margaret Ruth Kidder; † 13. Mai 2018 in Livingston, Montana)

Albert L. Ortega Getty Images
Werbung

MagentaTV erleben: Digitales Fernsehen mit Internet- und Telefon-Flat zum Aktionspreis

Digital-TV mit Internet- und Telefon-Flat: Zeitversetzt fernsehen auf 100 Sendern/20 HD, Zugriff auf Streaming-Dienste, Serien & Filme in der Megathek

Jetzt Bestellen

Diese 5 unsterblichen Kriegsfilme muss man gesehen haben

Schnellboote vor Bataan (1945) John Fords bitterer Abgesang auf die amerikanische Präsenz auf den Philippinen nach General MacArthurs Niederlage 1942. Mit John Wayne und Robert Montgomery als geschlagene Offiziere, die mit dem letzten Flugzeug evakuiert werden. Wege zum Ruhm (1957) Stanley Kubricks erschütternde Studie über eine gescheiterte französische Offensive im Ersten Weltkrieg, zynische Generäle und die Verurteilung von Soldaten wegen Feigheit vor dem Feind. Kirk Douglas ist der Anwalt der Todgeweihten. Patton (1970) George C. Scott spielt grandios den exzentrischen und polternden amerikanischen General, der im Zweiten Weltkrieg die Truppen von Nordafrika nach Italien und Deutschland führte und die Feldlazarette…
Weiterlesen
Zur Startseite