Heute ist übrigens „Tatsächlich…Liebe“-Tag


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Natürlich ist „Tatsächlich … Liebe“ schon längst ein Klassiker der Romantic Comedy und des Weihnachtsfilms. Richard Curtis erfand nicht nur eine Geschichte, die mit ihren radikal unterschiedlichen Figuren so ziemlich jedes Publikum abholt (Billy Mack, „Love Is All Around“) und tatsächlich überraschend komplex geschrieben und vor allem inszeniert ist, sondern bekam auch ein nahezu unfassbares Arsenal an großen Schauspielern zur Verfügung (allein die Kombination Emma Thompson und Alan Rickman).

Fast jede Castingbesetzung (nun ja, bis auf Heike Makatsch vielleicht) erwies sich als Volltreffer. Jeder dürfte seine Lieblingsszene haben („Sie wissen ja… als Prime-Minister könnte ich ihn einfach ermorden lassen“), jeder erwählt ein anderes Paar, mit dem er am intensivsten mitfiebert (John und Judy!?). Und dann sind da auch noch all die unerwarteten Gastauftritte (Claudia Schiffer). Vom geschmeidigen, vielleicht etwas zu kalkulierten Soundtrack ist da noch gar nicht gesprochen. Kurzum: „Tatsächlich…Liebe“ ist ein Film fürs Internetzeitalter, in dem Amor zwar seltsame Wege nimmt, um sein Ziel zu erreichen, gleichwohl aber auch erschreckend konservative Werte dominieren. Es ist wie mit Eierpunsch, bei klarem Verstand würde man so etwas ja auch nicht trinken.

Alan Rickman Tatsächlich Liebe

„Tatsächlich…Liebe“ und Diversität?

Kritiker empfanden die Häufung von Hals-über-Kopf-Momenten immer als unrealistisch: Kann es tatsächlich Liebe sein, wenn man sich in Menschen verliebt, die man kaum kennt? Nun, es handelt sich dann doch immer noch um einen Kinofilm. Schwerer wiegt da wohl die feministische Kritik, dass Frauen hier nur im Zusammenhang mit ihrem Schmachten für Männer zu Wort kommen und auch ansonsten weniger zu sagen haben. Diversität wird hier natürlich ebenfalls kaum groß geschrieben.

Trotz allem zeigt sich der Fankreis von „Tatsächlich…Liebe“ merklich unbeeindruckt von solchen Einwürfen der Kritikerzunft. Jahr für Jahr taucht der Film ganz vorn in den Streaming-Charts auf. Er ist für viele der ideale Einstieg zur Vorfreude auf die besinnlichen Tage geworden.

Das könnte auch am Freitag (20. Dezember) so sein, denn dann ist es genau fünf Wochen hin bis Weihnachten, so wie die Handlung der Komödie exakt fünf Wochen vor dem Weihnachtsfest beginnt.


Das sind die 25 meistverkauften Alben aller Zeiten - haben Sie alle gehört?

Aktuellen Zahlen der Recording Industry Association of America (kurz RIAA) zufolge haben Bands wie The Beatles, Pink Floyd und Eagles sowie Künstler wie Michael Jackson, Celine Dion und Bruce Springsteen die meistverkauften Platten aller Zeiten geschaffen. Den Zahlen ihrer Plattenfirmen zufolge wären es sogar noch mehr Albumverkäufe – ihre Schätzung findet sich in unserer Liste in Klammern wieder – hinter den offiziellen weltweiten Verkäufen. 25. Pink Floyd: The Wall (1979) 18,7 Millionen Mal verkauft (30 Millionen laut Label) 24. Celine Dion: Let's Talk About Love (1997) 19,3 Millionen Mal verkauft (31 Millionen laut Label) 23. Michael Jackson: Bad (1987) 19,3…
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