Wie Taylor Swifts „Reputation“-Tour Anne Hathaways Performance in „Mother Mary“ geprägt hat
Regisseur David Lowery erklärt, wie Taylor Swifts „Reputation“-Tour seine Hauptdarstellerin Anne Hathaway und den Film selbst beeinflusste.
David Lowerys kommendes Filmprojekt „Mother Mary“ zeigt Anne Hathaway als gleichnamige Figur – eine geplagte Popstar-Ikone, die inmitten eines großen Comeback-Konzerts die Hilfe einer verletzten Freundin sucht, gespielt von Michaela Coel.
Im Gespräch mit „Empire“ verriet der Regisseur, wie er sich bei der Gestaltung der Performances und der Identität der Figur von Taylor Swifts „Reputation“-Tour und dem dazugehörigen Konzertfilm aus dem Jahr 2018 hat inspirieren lassen. „Ihr ‚Reputation‘-Konzertfilm ist einer der besten Konzertfilme aller Zeiten“, sagte Lowery. „Er ist wirklich außergewöhnlich. Und für unsere Konzertsequenzen haben wir uns den immer wieder angeschaut“, erzählte er dem Magazin. „Sie würden nicht glauben, wie viel Zeit wir damit verbracht haben, über Taylor zu reden.“
„Mother Mary“ läuft ab dem 17. April in den Kinos und versammelt neben Hathaway auch Hunter Schafer, Atheena Frizzell, Kaia Gerber, Jessica Brown Findlay, Alba Baptista, Isaura Barbé-Brown, Sian Clifford und FKA Twigs. Den popmusikalischen Hintergrund des Films unterlegen Originalstücke von Charli XCX, Jack Antonoff und Twigs.
„Reputation“ als Budgetvorlage
Lowery erklärte außerdem, dass „Reputation“ bei bestimmten Szenen auch als Kalkulationsgrundlage diente. „Wir haben drei Songs aus ‚Reputation‘ genommen, sie Shot für Shot zerlegt und uns gefragt: ‚Okay, wenn wir das nachbauen würden – was würden diese Einstellungen in Visual Effects kosten?’“, sagte er. „Wir haben das als Budgetierungswerkzeug genutzt, weil wir schlicht keine Ahnung hatten, wie wir ein Stadionkonzert mit minimalem Budget auf die Beine stellen sollten. Und wir haben ‚Reputation‘ buchstäblich als Leitfaden benutzt.“
Swifts Einfluss auf das Projekt hinterließ so deutliche Spuren, dass Hathaway Lowery nach dem Ende der Dreharbeiten ein „Perlenarmband im Taylor-Swift-Stil“ mit der Aufschrift „Anti-Hero“ schenkte – eine Anspielung auf Swifts riesigen Hit aus dem Jahr 2022, der auf ihrem zehnten Studioalbum „Midnights“ erschien. Lowery ergänzte, dass er und Hathaway gemeinsam die Eras Tour in Europa besucht hätten. „Ich habe definitiv sehr viel Taylor Swift in die Figur der Mother Mary eingebracht“, sagte er. „Ich habe mir oft gedacht: ‚Stell dir Taylor Swift in zehn oder fünfzehn Jahren vor – so ungefähr könnte diese Figur sein.’“