Test: Rockid Glasses mit Display – Top oder Flop?
Rokid Glasses im Test: AR-Display, KI-Assistent und Kamera im Alltag – stark bei Produktivität, mit Schwächen bei Akku und Sichtfeld
Die Rokid Glasses treten mit einem Versprechen an: Sie wollen die Lücke zwischen Smartbrille und Arbeitsunterstützung schließen, indem sie KI, Augmented Reality und Kamera in ein Wearable integrieren. Das Konzept ist nicht neu – Google Glass oder jüngst Ray-Ban Meta haben ähnliche Richtungen eingeschlagen. Rokid will stärker auf die Verzahnung mit großen Sprachmodellen setzen.
Im Zentrum steht das Dual-AR-Display, das Informationen ins Sichtfeld projiziert: Teleprompter-Funktionen, Navigation oder eingeblendete Notizen während Gesprächen. Gedacht für Vielreisende oder Präsentationssituationen.
Wir testen die Brille.
Pro:
- Integration mehrerer KI-Modelle. Dass neben GPT auch Systeme wie Gemini genutzt werden können, vermeidet Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter.
- Echtzeit-Übersetzung und Transkription erleichtern Kommunikation in verschiedenen Sprachen (getestet mit Englisch.)
- Design: Mit rund 49 Gramm bleibt die Brille tragbar, ohne sofort als Technikobjekt aufzufallen.

Contra:
- Die Displayauflösung ist nicht ganz auf Smartphone- oder Tablet-Niveau. Nach 30 Minuten lesen wird es etwas anstrengend.
- Das Sichtfeld von 30 Grad ist eine Begrenzung, die den immersiven Eindruck etwas einschränkt.
- Der Akku entlädt sich schnell – vielleicht auch ein Ergebnis der Überlegung, die Brille möglichst leicht zu halten.
Fazit
Die Rokid Glasses sind ein Schritt in Richtung alltagstauglicher AR-Wearables, ein pragmatisches Tool für ausgesuchte Szenarien, also als KI-gestütztes Assistenzsystem. Als universelles Alltagsgerät sind sie noch ausbaufähig.
Rokid Glasses (mit Display)
UVP (Europa):
● Ab: 449 €