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The Temptations: Ex-Leadsänger Bruce Williamson ist tot


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Bruce Williamson ist tot. Der ehemalige Leadsänger einer der wichtigsten Soul-Gruppen aller Zeiten, The Temptations, erlag im Alter von 50 Jahren den Folgen einer Covid-19-Infektion. Williamson verbrachte die letzten Stunden in seinem Haus in Las Vegas – das berichtet die US-amerikanische Promi-Nachrichtenseite „TMZ“.

Sohn trauert mit Posting

Der Sohn des Musikers trauert mit einem Social-Media-Posting um seinen Vater: „Es gibt keine Worte auf der Welt, die ausdrücken können, wie ich mich im Moment fühle. Ich liebe dich, Daddy, danke, dass du so großartig bist, danke, dass du liebevoll bist, danke, dass du bist, wer du bist, ich bete zu Gott, und wir werden uns wiedersehen“, schreibt er. 

Williamsons Zeit bei The Temptations

Williamson wurde am 28. September 1970 in Los Angeles geboren. E stieß erst 46 Jahre nach der Gründung der Temptations 2006 zur Band. Er war neun Jahre lang einer der Leadsänger und ist auf Alben wie „Back To Front“ und „Still Here“ zu hören. Von den Gründungsmitgliedern der Detroiter Soul-Institution ist heute nur noch Otis Williams, der auch der einzige noch lebende Ur-Temptation ist, mit an Bord.

The Temptations wurden mit Hits wie „My Girl“, „Papa Was A Rolling Stone“ und „I Can’t Get Next To You“ berühmt. Ihre Geschichte ist wesentlich mit der des Soul-Labels Motown Records verknüpft. 2018 beklagte die Band den Tod ihres Leadsängers Dennis Edwards.


Studie: Musik hilft gegen Depressionen

Wir hatten ja immer schon geahnt, dass Musik glücklich(er) macht: Eine gemeinschaftliche Studie der Queen’s University, Belfast und des Northern Ireland Music Therapy Trust hat nachgewiesen, dass Musikhören auch Depressionen lindern kann. Mehr Selbstbewusstsein und Kommunikationsfähigkeit In der Studie verglichen die Forscher zwei Gruppen aus Kindern und Jugendlichen, die an Depressionen litten. Eine Gruppe erhielt eine konventionelle therapeutische Behandlung, die andere zusätzlich Musiktherapie. Wie sich herausstellte, zeigte jene Gruppe, die auch musiktherapeutische Unterstützung erhielt, ein im Vergleich zur anderen Gruppe deutlich gesteigertes Selbstbewusstsein und spürbar weniger depressive Symptome; zudem verbesserten sich Kommunikationsfähigkeit und Interaktion. Musiktherapie als Behandlungsform benötigt mehr Aufmerksamkeit…
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