Geheime Bandmitglieder: Diese Musiker im Hintergrund müssen Sie kennen

Spike Edney – Keyboard, Gitarre und Backing-Vocals für Queen

Der Brite Spike Edney machte seit den frühen 1970er-Jahren auf sich aufmerksam, als er mit Bands und Künstlern wie The Tymes, Ben E. King und Edwin Starr im Studio arbeitete und auf Tour ging. Noch besser lief es im Folgejahrzehnt. In den 80-ern spielte er mit Duran Duran, The Boomtown Rats und den Rolling Stones. Vor allem besetzte er dabei das Keyboard, hin und wieder aber auch die Rhythmus-Gitarre und die Backing-Vocals.

Seine zahlreichen Referenzen verschafften Spike Edney schließlich sein Engagement bei Queen. Ab 1984 ging er mit Freddie Mercury, Roger Taylor, Brian May und John Deacon auf Tour. Auf „A Kind Of Magic“ steuerte Edney das Keyboard bei und war ebenso in die Solo-Projekte von Brian May und Roger Taylor involviert.

Darryl Jones – Bass für The Rolling Stones

Darryl Jones wurde 1961 in die raue Gegend der South Side von Chicago geboren. Seine Eltern, insbesondere sein Vater, waren ebenfalls Musiker und ließen Jones frühzeitig verschiedene Instrumente kennenlernen, an denen er rasch sein außergewöhnliches Talent zeigte. Als er den Bass für sich entdeckte, übertraf dies jedoch das zuvor Gehörte. Jones übte wie ein Besessener und etablierte sich in der Musikszene von Chicago. Über Kooperationen mit Sängern wie Otis Clay lernte er schließlich Vincent Wilburn Jr. kennen, einen Neffen von Miles Davis. Sie wurden enge Freunde, sodass ihm Wilburn des Job als Bassisten für Davis besorgte. Fünf Jahre spielten Jones und Davis Seite an Seite, so auch auf den Alben „Decoy“ und „You’re Under Arrest“.

1985 wurde Darryl Jones Mitglied in der ersten Band in Stings Solo-Karriere, die gemeinsam „Dream Of The Blue Turtles“ und „Bring On The Night“ aufnahmen. Jones war zu diesem Zeitpunkt längst einer der gefragtesten Bassisten der Welt. Ein kleiner Auszug aus seiner Kundenkartei: Herbie Hancock, Eric Clapton, Madonna, John Scofield, Peter Gabriel. Der Job seines Lebens wartete allerdings noch auf Darryl Jones. Nachdem Bill Wyman 1993 die Rolling Stones verlassen hatte, besetzte Jones die vakante Position. Bis heute steht er mit Keith Richards und Co. auf den Bühnen der Welt.



Arabische Musik: Mit diesen zehn Top-Artists erweitern Sie Ihren Horizont

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