Til Schweiger will nicht aufhören, seine Tochter zu küssen

Eigentlich war es nur ein harmloser Internetspaß: Til Schweiger zeigte vor einigen Tagen in einem Instagram-Video, wie gerne er seine Tochter Lilli hat. Dafür küssten sich beide gleich mehrfach. Allerdings auf den Mund. Nur Minuten, nachdem der kurze Clip eingestellt war, stapelten sich darunter zum Teil hämische Kommentare, die das Verhalten mindestens für unangemessen erklärten. Tenor einiger Kritiker: Für solche Küsse ist doch die eigene Frau da.

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Manche User ließen sich aber auch nicht beirren und schrieben, dass sie Schweigers Busseleien mit seiner „Kleinen“ (Lilli ist inzwischen 20 Jahre alt) für eine hübsche Geste hielten, die von der Liebe zeuge, die beide anscheinend füreinander empfinden. Nun hat der „Tatort“-Star nachgelegt mit einem weiteren Kuss-Video. Allerdings geben sich beide nun nur noch harmlose Schmatzer auf die Wange.

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Seitenhieb für Kritiker

In einem Interview mit dem RTL-Magazin „Guten Morgen Deutschland“ hatte Schweiger die ganze Debatte um sein Instagram-Video für „absurd“ erklärt. Nun fügt er dem neuen Clip ironische Worte an: „Diesmal ohne Küsse auf die Lippen. Zufrieden?“ Er habe das zweite Video ins Netz gestellt, um sich über all die Menschen lustig zu machen, die ihn für die Lippenküsse kritisiert hatten. Schweiger: „Weil es für mich das Normalste auf der Welt ist, wenn Eltern und Kinder sich lieben, dass man sich auf die Lippen küssen kann.“

Einen Tipp für seine (zahlreichen) Kritiker hat der Schauspieler auch parat: „Ich glaube sogar, wer sich darüber aufregt, hat wirklich ein Problem. Die sollten sich eher mal hinterfragen, warum sie sich darüber aufregen. Und vielleicht sollten sie selber mal ihre Kinder in den Arm nehmen. Das Wichtigste, was man seinen Kindern als Eltern mitgeben kann, außer dass sie selbstbewusst werden und sich immer für Schwächere einsetzen, ist ihnen das Gefühl zu geben, dass sie geliebt sind, denn dann können sie das auch weitergeben.“


Au Weia: Ai Weiwei wirft Berlinale vor, ihn und Til Schweiger aus Episodenfilm herausgeschnitten zu haben

Ai Weiwei hat den Veranstaltern der Berlinale Zensur vorgeworfen. Der chinesische Künstler behauptet, sein Video zum Episodenfilm „Berlin, I Love You“ sei aus Angst vor politischen Folgen durch die chinesische Regierung herausgeschnitten worden. Das sagte Weiwei gegenüber der „Deutschen Welle“. Die Berlinale-Veranstalter hätten Druck auf die Produktionsfirma ausgeübt und eine unzensierte Fassung des Films abgelehnt. Der 61-Jährige war schon oft wegen Politik-kritischen Kunstaktionen in seiner Heimat angeprangert worden und hatte zeitweise sogar unter Hausarrest gestanden. Doch auch die Berlinale wird vom Künstler kritisiert: „Ich fragte meinen Produzenten. Der sagte mir, die Berlinale hätte den Film nicht akzeptiert, wenn ich ein…
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