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„Kokain des Grauens“: Rapper Fler verhöhnt Til Schweiger


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Als großer Schweiger war Til Schweiger noch nie bekannt. Wenn er eine Meinung hat, erfährt sie die Welt – oft auch zuerst die „Bild“-Zeitung. So war es mutmaßlich auch vor einigen Tagen auf Mallorca, als eine Auseinandersetzung zwischen dem Schauspieler und dem Tour-de-France-Gewinner Jan Ullrich eskalierte.

Mag man den Einlassungen der Boulevardzeitung glauben schenken, kam es auf dem Anwesen Schweigers zwischen beiden zu einem Streit, woraufhin der „Tatort“-Star die Polizei rief. Nur Stunden später berichtete Deutschlands Yellow-Press über die pikantesten Details aus dem Privatleben des Sportlers. Wohl auch weil Til Schweiger kein Problem damit hatte, der „Bild“-Zeitung zu erzählen, dass Ullrich unbekümmert Drogen nehme und auch ansonsten ein ziemlich zügelloses Leben führe.

Til Schwiger und Jan Ullrich
Til Schwiger und Jan Ullrich

Wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde

Das meint zumindest Rapper Fler, der dem „Honig im Kopf“-Regisseur vorwirft, zynisch schmutzige Wäsche zu waschen, einen „Freund“ mit falschem Mitleid als Alkoholiker und Junkie zu bezeichnen und ihm auch noch großherzig Hilfe wünschte („Das Einzige, was Jan helfen kann, ist, dass er zusammenbricht, sodass er dabei nicht stirbt, aber eingewiesen wird und einen Entzug macht.“).

Auf Twitter schrieb der Musiker deshalb als Reaktion auf Schweigers Verhalten: „Wenn ich Till Schweiger das nächste mal im Grill Royal auf Kokain des Grauens sehe, bin ich auch ein ganz korrekter Freund und ruf @RTLde und die Polizei!“ Flers Urteil ist deutlich: Wer solche Freunde hat, braucht keine Freunde mehr.

Schlammschlacht ohne Gewinner

Dass die Begegnung zwischen Til Schweiger und Jan Ullrich möglicherweise für beide Seiten gleichermaßen beschämend ist, vermutete die Illustrierte „Bunte“ und berichtete, dass sich Schweiger und Ullrich auf Mallorca möglicherweise um die Dienste eines Escort-Girls gestritten haben könnten. Das trieb den Schauspieler derart zur Weißglut, dass er auf Facebook mit einem Wut-Eintrag auf das Blatt losging.

Büttner/Kirchner picture alliance/dpa

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