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Tim Burtons „Batman“ kehrt zurück


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Am Mittwoch (17. Februar) kündigte DC-Comics an, dass sie mit „Batman ’89“ jenen Batman und sein Gotham City wieder aufleben lassen, die Tim Burton 1989 für die erste Kinofassung der Comics um den Dunklen Ritter erschuf. Die Serie wird zunächst als (digitale) Comic-Reihe erscheinen.

Sam Hamm, der schon das Drehbuch für den Film von 1989 vorlegte, hat das Szenario geschrieben. Künstler Joe Quinones brachte es auf Papier. Dieser enthüllte bereits am Dienstag (16. Februar) erste Charakter-Designs.

Die Reihe wird aus insgesamt 12 Kapiteln bestehen, die „sich an einer Reihe von Ideen orientieren, die der produktive Regisseur offen gelassen hat.“ Dabei wird die erste Hälfte am 27. Juli erscheinen, die anderen sechs in den darauffolgenden Wochen.

Das Projekt wird zusätzlich in gedruckter Version zu erwerben sein. Diese werden zwischen August und Oktober diesen Jahres veröffentlicht. Außerdem erscheint im Oktober eine gebundene Sammlung der Comics.

Zudem verspricht eine Pressemitteilung die Rückkehr von Michelle Pfeiffers Catwoman, das Debüt eines neuen Robin und die Entwicklung des zweigesichtigen Bösewichts Harvey Dent.

Außerdem sollte Michael Keaton, der in Burtons „Batman“-Filmen zum Fledermausmann wurde, seine Rolle als Bruce Wayne/Batman spätestens mit der DC-Verfilmung von The Flash wieder aufnehmen.

Auch „Superman ‘78“ kehrt als Comic zurück

„Superman ‘78“ wird in Zusammenarbeit zwischen Autor Robert Venditti und „Batman ’66“-Zeichner Wilfredo Torres wiederbelebt. Diese Reihe spielt in der gleichen Zeitachse wie „Batman ‘89“ und beginnt wie „Superman: The Movie“ relativ früh in Clark Kents Superhelden-Karriere.

Hier erscheinen die Digitalen Kapitel im Juli 2021 und die gesammelten Ausgaben im August und Oktober diesen Jahres.

Cover-Artworks der beiden Serien:

Batman ‘89 Artwork
Superman ‘78 Artwork

Joe Quinones DC
Wilfredo Torres DC

Serie des Monats – Februar 2021: „Pennyworth“ (Staffel 1)

Die Royalisten, die sich gerade darüber aufregen, dass die Netflix-Serie „The Crown“ sich zu viele erzählerische Freiheiten erlaubt und das britische Königshaus nicht mit genug Anstand und Respekt behandelt, haben Glück, dass sie „Pennyworth“ noch nicht gesehen haben. Diese Serie nämlich dichtet zum Beispiel dem Mann, der später Bruce Waynes Butler werden wird – Achtung, Spoiler! – eine Affäre mit der Queen an. Auch sonst denkt sich Bruno Heller („The Mentalist“, „Gotham“) einige skurrile Dinge aus, erzählt in dem „Batman“-Spinoff aus einer seltsam und brutal verzerrten Version des Swinging London der 60er-Jahre, in dem Alfred Pennyworth (Jack Bannon) nach seiner…
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