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TV-Tipp: „Life“ von Anton Corbijn


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Los Angeles, 1955. Der 26-jährige Fotograf Dennis Stock (Robert Pattinson) müht sich, frisch getrennt von seiner Frau und seinem kleinen Sohn, durch eine der typischen Partys der Filmstadt. Mit seinen glamourösen Bildern „Made in Hollywood“ ist er ebenso wenig zufrieden wie mit seinem Leben.

An diesem Abend begegnet Stock dem jungen James Dean (Dane DeHaan) und ist auf Anhieb von ihm fasziniert. Dean erlebt gerade seinen Durchbruch in Hollywood, eckt jedoch mit seiner rebellischen und eigenen Art überall an. Während er in der Beziehung mit seiner Verlobten – Schauspielerin Pier Angeli (Alessandra Mastronardi) – glücklich ist, kommt er mit seinem wachsenden Ruhm und der Filmbranche nicht wirklich zurecht – und vermisst zunehmend seine Heimat Indiana und seine Familie.

Stock sieht in dem kommenden, auffällig unkonventionellen Star James Dean seine Chance auf eine anerkannte Karriere als Fotograf. Es sind zwei Außenseiter, die sich vorsichtig aufeinander zubewegen und sich schließlich auf eine gemeinsame Fotoreise begeben: im Auftrag des LIFE Magazins, quer durch die USA nach Indiana.

„Life“ – 23. Juni 2020, Servus TV, 22.30 Uhr

Sie sind zu verschieden, um wirklich Freunde zu werden und doch scheint gerade diese Spannung notwendig, um jene herausragenden Bilder entstehen zu lassen, die über einen geradezu ikonografischen Status verfügen und bis heute berühren.

Anton Corbijn hat einen Film über die Entstehung eines der berühmtesten Fotos der Fotografiegeschichte gemacht. Der Regisseur verneigte sich vor der stillen Kunst seines Vorbildes mit einer zurückgenommenen, klugen Inszenierung und fand dafür zwei großartige Hauptdarsteller.


Bono spricht über die neue U2-Doku „Heartland“

Eigentlich sollte in diesem Monat ein neuer Film über U2 und ihre groß angelegte „Joshua Tree“-Tour in die Kinos kommen. „Heartland“ wurde von U2-Intimus Anton Corbijn gedreht und dokumentiert den Aufwand, den die Band betrieb, um einen bedeutenden Moment ihrer Bandgeschichte noch einmal live zu reinszenieren. Allerdings wurde der Film nun wegen der anhaltenden Corona-Pandemie erst einmal verschoben. Einen neuen Termin gibt es noch nicht, aber die Doku soll auf jeden Fall ins Kino kommen. Wie „U2Tour“ nun berichtet, hat Bono dem britischen Musikmagazine „Q“ ein Interview zum Thema gegeben, das in der kommenden Ausgabe zu lesen ist. Darin erzählt…
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