Highlight: Video-Galerie: Die zehn wichtigsten Mauersongs

U2 spielen in Dublin zum ersten Mal seit 25 Jahren „Dirty Day“

U2 sind trotz ihrer durchgeplanten Mega-Shows immer wieder für Überraschungen in der Setlist gut. Hardcore-Fans freuten sich dabei nicht nur über spontane Einsätze von „40“, sondern zuletzt auch über die Wiederentdeckung des großartigen „Achtung Baby“-Stücks „Acrobat“, das die Gruppe am ersten Abend ihrer aktuellen „Experience + Innocence“-Tour spielte.

Möglicherweise halten die Iren für ihren Tour-Abschluss in wenigen Tagen in Berlin (ein Wiederholungskonzert, weil Bono beim letzten Berlin-Besuch die Stimme flöten ging) auch noch das eine oder andere Schmankerl bereit. Für das irische Heimpublikum in Dublin gab es am Samstag (10. November) mal wieder etwas von „Zooropa“ zu hören – und dann gleich einen Song, der ein Vierteljahrhundert lang live keine Rolle spielte: „Dirty Day“.

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Berührende Erinnerung an die Väter

Zuletzt wurde der Song bei der „ZOO TV Tour“ angestimmt. Bono unterstrich die Bedeutung des Tracks für die Band mit ernsten Worten. So sprach er vor den Fans ausführlich von der Kindheit der Musiker in den 70er-Jahren auf der Nordseite Dublins. „Wir waren Söhne, die es mit ihren Vätern aufnehmen mussten“, sagte er. „U2 war unser Versuch, aus ihrem Schatten zu treten. Um anders zu sein als sie. Unsere Art, unseren Vätern zu sagen: ‚Ich bin nicht wie du.’“

Kooperation

Zu der emotionalen Rede Bonos gab es auf der Videoleinwand Bilder von den Vätern der Musiker zu sehen. U2 spielten vor wenigen Wochen auch in Kopenhagen einen lange nicht (gemeinsam vorgetragenen) „Zooropa“-Hit: „Stay (Faraway, So Close!)“.

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Bono von U2: „Musik ist sehr mädchenhaft geworden“

Der amerikanische ROLLING STONE hat unlängst ein ausführliches Interview mit Bono geführt und mit ihm unter anderem über das Album „Songs Of Experience“ (Kritik) geplaudert. Aber er hat auch seine Sicht zur aktuellen Musiklandschaft wiedergegeben und Sorgen geäußert. So sei sein Sohn zwar der Meinung, dass die nächste „Rock-&-Roll-Revolution unmittelbar bevorstehe“, Bono selbst hat jedoch eine sehr andere und auch sehr einseitige Sicht auf die Dinge. Er findet nämlich, dass „Musik sehr mädchenhaft“ geworden ist. Kurz darauf relativiert er seine Meinung aber noch: Wut tut gut „Das hat natürlich auch gute Seiten. Aber Hip-Hop ist aktuell der einzige Ort für…
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