Spezial-Abo

Podcast Freiwillige Filmkontrolle

1984: Terminator, Dune, Unendliche Geschi, Splash und weitere Klassiker

Aktuelle Folge jetzt anhören


Unglaubliche Theorie: Stammt Donald Trump eigentlich aus Pakistan?


von

Können Sie sich noch erinnern, wie oft Donald Trump im Wahlkampf behauptete, dass US-Präsident Barack Obama eigentlich ein Muslim ist? Sicher, es handelt sich dabei nur um eine von vielen sinnlosen Pöbeleien, die das künftige Staatsoberhaupt im Internet losließ, um Stimmen zu sammeln. Doch nun holt ihn das verbreitete Gerücht wieder ein – denn plötzlich ist Trump selbst „Opfer“ einer solchen Verschwörungstheorie.

Wie der TV-Sender Neo News berichtet, macht in Pakistan derzeit das Gerücht die Runde, Donald Trump sei in Wahrheit gar nicht in den USA geboren. Stattdessen kam er angeblich als Dawood Ibrahim Khan im Shawal-Tal in Nord-Waziristan – also in einem pakistanischen Stammesgebiet – zur Welt. Wenn man der Verschwörungstheorie glauben schenkt, dann kamen seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben.

Einziges Beweismittel ist das Foto eines pausbäckigen Jungen

Ein britischer Armeeoffizier außer Dienst soll den Jungen dann nach London mitgenommen. Von dort sei er schließlich in die USA gelangt, wo er von der Familie Trump adoptiert worden sei. Der Bericht wurde in Urdusprache bereits im Oktober gesendet, macht aber erst seit Trumps Triumph bei der Präsidentschaftswahl die Runde im Netz. Der Fernsehsender behauptet allerdings nicht, dass er das Thema selbst recherchiert, sondern die Informationen lediglich im Internet aufgegriffen habe.

Das einzige Beweismittel für die krause Theorie ist übrigens ein Foto eines paschtunischen Kindes aus Pakistan mit heller Haut, blonden Haaren und Pausbacken. Wirklich ähnlich sieht der Junge Trump allerdings nicht. In dem TV-Beitrag wird behauptet, dass man angeblich sogar Dokumente gefunden hätte, die beweisen würden, wer Trump wirklich ist. In Pakistan hat der 70-Jährige schon seit langer Zeit einen äußerst schlechten Ruf, weil er während seines Wahlkampfes mehrfach forderte, Muslime nicht mehr in die USA einreisen lassen zu wollen.

Eine weitere Pointe in dieser merkwürdigen Geschichte ist dann allerdings, dass tatsächlich ein User im Netz ein fünfsekündiges Video gefunden hat, in dem Trump gleich zweimal „I love Pakistan“ sagt. Manche Dinge sind eben oft anders als sie scheinen. Oder: Die Wahrheit ist irgendwo da draußen.


„Simpsons“: Marge reagiert live auf Bemerkung von Trump-Beraterin

Nachdem Joe Biden Kamala Harris als seine Vizekandidatin im Wahlkampf der Demokraten um das Weiße Haus ernannt hat, dauerte es nicht lange, bis von Seiten Trumps republikanischem Wahlkampfteam eine Antwort darauf kam. Nun hat sich noch jemand eingemischt: Marge von den „Simpsons“ reagierte auf Trumps Antwort. Jenna Ellis, die leitende Rechtsberaterin der Trump-Kampagne twitterte am Mittwoch (12. August), „Kamala klingt wie Marge Simpson“, nachdem Harris ihren ersten Auftritt mit Biden hatte, seit dieser sie als Vizekandidatin ausgewählt hatte. Der Tweet veranlasste die „Simpsons“-Autoren dazu, eine Antwort der Cartoon-Figur zu entwickeln. Vorstadt-Hausfrauen und die Politik Am Freitag (14. August) wurde auf…
Weiterlesen
Zur Startseite