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Vic Mensa: „Justin Timberlake profitiert von der schwarzen Kultur“

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Vic Mensa: „Justin Timberlake profitiert von der schwarzen Kultur“

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Am 26. Juni 2016 wurden die „BET Awards“ verliehen, ein amerikanischer Fernsehpreis, der jährlich vom US-Sender „Black Entertainment Television“ vergeben wird. Auf Twitter äußerte sich Justin Timberlake zu der Veranstaltung und wurde daraufhin scharf kritisiert.

Hintergrund ist der, dass Schauspieler Jesse Williams aus „Grey’s Anatomy“ den „Humanitarian Award“ für Menschenfreundlichkeit gewonnen hat und seine Dankesrede dafür nutzte, um über Rassismus und kulturelle Aneignung zu sprechen. Kurz darauf schrieb Justin Timberlake auf Twitter, dass er sich davon inspiriert fühlt. Als Timberlake auf Twitter dafür kritisiert wurde, antwortete er einem User:

„Oh, du süße Seele. Sobald du realisierst, dass wir alle gleich sind, können wir uns darüber unterhalten. Bye.“ Später entschuldigte er sich dafür und fügte hinzu: „Ich fühle wirklich, dass wir alle eins sind… Eine menschliche Rasse.“

https://twitter.com/jtimberlake/status/747276674073395200

Vic Mensa griff den Vorfall auf, als er zu Gast in der Sendung „The Nightly Show With Larry Wilmore“ war und übte massive Kritik am Verhalten Timberlakes:

„Unser Problem hier ist, dass Justin Timberlake definitiv davon profitiert, die schwarze Kultur für seinen Sound, seine Tanzeinlagen und seine Tänzer zu nutzen und dadurch berühmt wurde. Aber wenn man sich seine Tweets der vergangenen zwei Jahre einmal genauer anschaut, was ich getan habe, dann sieht man nichts, was Schwarze unterstützen würde, wenn es schwere Zeiten gibt. In den letzten Jahren wurden viele Menschen vor laufender Kamera von Polizisten erschossen, aber nirgendwo sieht man ihn ‚#BlackLivesMatter‘ oder ‚Ich bete für Baltimore‘ tweeten. Das zu machen ist ein gefährliches Thema für Justin Timberlake. Und wir finden es nicht gut, dass er wegschaut, sobald es gefährlich wird. Zeig uns, dass es dir wirklich etwas bedeutet und erzähl uns keinen Müll.“

Auf Twitter stellte Vic Mensa später noch klar, dass er Justin Timberlake in keiner Weise unnötig kritisieren wolle, sondern dass er nur zeigen wollte, wie die Idee der „kulturellen Aneignung“ wirklich funktioniert. Justin Timberlake hat sich bisher noch nicht geäußert.

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