Video: Moses Schneider über Spotify und die Arbeit mit Dendemann

In seiner langen Karriere hat Moses Schneider schon viel erlebt. Bei der Produktion von Alben mit den Beatsteaks, Tocotronic, Turbostaat oder AnnenMayKantereit stand er dabei vor so mancher Herausforderung. Zwischenmenschlich, technisch, künstlerisch. Im Bonus-Video zur Studio-Dokumentation „Resonance“ erzählt er von den Schwierigkeiten, die das Dendemann-Album „Vom Vintage verweht“ mit sich brachte und dem Kompromiss zwischen der Komposition und der Aufnahme eines Liedes.

Neben Moses Schneider eröffnet der Brite Adam „Nolly“ Getgood, welche Verhaltensweisen im Studio besonders destruktiv sind. Er muss es wissen, immerhin gilt er als einer der gefragtesten Produzenten des zeitgenössischen Progressive-Rock und -Metal auf der ganzen Welt. Zu seinen Arbeiten gehören Alben mit den Genre-Giganten Devin Townsend, Periphery und Architects.

Ein Gefühl für den Song bekommen

Moritz Enders kommt im Bonus-Material von „Resonance“ ebenfalls zu Wort. Er lässt den Zuschauer daran teilhaben, wie er einen Mix angeht, wenn die Spuren blank auf seinem Mischpult liegen. Und es sind nicht irgendwelche Mixe. Veröffentlichungen von Casper, Kraftklub, Thees Uhlmann sowie zahlreichen weiteren Künstlern und Bands tragen Enders Stempel.

Kooperation

So auch das Album „The Grand Delusion“ von The Intersphere. ROLLING STONE durfte die Aufnahmen im Studio mit der Kamera begleiten. Christoph Hessler von The Intersphere gibt einen Einblick in die Sichtweise auf seine Texte und die Gedanken, die ihn während der Schaffensphase eines Albums beschäftigen.

Sehen Sie hier das Bonus-Video zu „Resonance“:

Die Studio-Dokumentation „Resonance“ in voller Länge:


Tonstudios: An diesen legendären Orten entstanden große Alben

Abbey Road Die Abbey Road Studios in London – ein von Mythen umgebener Wallfahrtsort für Musikliebhaber und ohne Übertreibung das wohl berühmteste Tonstudio der Welt. Sein Ruhm fußt dabei auf einer langen Historie. 1929 kaufte die Gramophone Company Ltd. das damalige Wohnhaus an der Abbey Road Nummer 3, das bereits 1830 errichtet wurde. Die Umbaukosten zum Tonstudio von 100.000 Pfund überragten den Kaufpreis des Gebäudes von 16.500 Pfund um ein Vielfaches. Für die Plattenfirma EMI, in der die Gramophone Comapany bei Eröffnung des Studios 1931 aufgegangen war, machte sich die Investition allerdings allemal bezahlt. Hauptsächlich Klassik-Aufnahmen der EMI sorgten schon…
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