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Einblick in die Welt der Musikproduktion: Exklusive Studio-Doku mit den Produzenten der Beatsteaks, Casper und Co.

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Die Dokumentation „Resonance“ wirft einen Blick hinter die Kulissen der Arbeit im Studio und legt dabei den Fokus auf die zwischenmenschliche Ebene des Musikmachens. The Intersphere spielten ihr Album „The Grand Delusion“ im Sommer 2018 live ein. Das Ziel war es, die besondere Energie einzufangen, die nur entsteht, wenn Musiker gemeinsam in einem Raum stehen. ROLLING STONE durfte sie dabei mit der Kamera begleiten.

Die renommierten Produzenten Moses Schneider, Moritz Enders und Adam „Nolly“ Getgood öffnen den Film über das Beispiel von The Intersphere hinaus und erzählen von den persönlichen Highlights ihrer Arbeit, den Herausforderungen, denen sie sich dabei stellen müssen, sowie den jeweiligen Herangehensweisen an ihre Produktionen.

Das zentrale Mischpult im Toolhouse Studio 1.

The Intersphere

Mit ihrem fünften Album „The Grand Delusion“ stellen The Intersphere unter Beweis, dass sie zu den besten Rockbands Deutschlands zählen. Ungezwungen, stilsicher und unterhaltsam finden die unterschiedlichsten Einflüsse den Weg in ihre Musik. Anspruchsvolle Songs zu schreiben, die keine verkopften Ausflüchte in käsige Unendlichkeiten machen und dabei immer einen Weg ins Ohr finden, scheint auf einmal so einfach zu sein. Dass es ihnen nicht erst auf „The Grand Delusion“ gelungen ist, lässt sich bereits auf den Vorgängern nachhören. Kein Bullshit-Bingo, keine Plattitüden, keine Angeberei – einfach vier Musiker, die ihre Instrumente beherrschen und dies in geschmackvolle Songs übersetzen können. Die Lösung liegt eben manchmal direkt vor der Haustür.

Moses Schneider

Wenn in Deutschland jemand etwas von der zwischenmenschlichen Interaktion bei der Musikproduktion versteht, dann ist es Moses Schneider. Das Live-Einspielen im Studio ist sein Credo und der Sound, der daraus entsteht, sein Markenzeichen. Schneider ist Berliner, somit lag eines der berühmtesten Studios dieser Welt niemals weit von ihm entfernt. Die Hansa Studios waren Ende der 1980er die erste große Station in einer Laufbahn, die erst zu Beginn der 2000er so richtig Fahrt aufnahm. Das Album „Smack Smash“ kurbelte nicht nur die Karriere der Beatsteaks an, sondern ebenso die von Moses Schneider. Es folgten diverse Produktionen mit Tocotronic, AnnenMayKantereit, Turbostaat und Kreator.

Der Aufnahmeraum in den Toolhouse Studios.

Moritz Enders

Der Name Moritz Enders mag vielen bisher unbekannt sein, doch seine Produktionen bzw. Mixe sind es mit Sicherheit nicht. Er begann seine Karriere mit ersten Versuchen an simplen Aufnahmegeräten im heimischen Kinderzimmer, bevor er mit Anfang 20 den mutigen Schritt in die USA wagte. Wie mutig das war, wurde ihm selbst vor allem dann bewusst, als er ohne Social Security Number, ohne Visum und ohne eigene Wohnung in Los Angeles Klinken putzen ging, um in einem Studio als Runner anfangen zu dürfen. Es gelang ihm und er arbeitete sich hoch. Zurück in Deutschland knüpfte er erste Kontakte im hiesigen Geschäft und hatte schnell diverse Füße in diversen Türen. Über die Jahre sind Credits als Produzent, Toningenieur und Mischer für Casper, Kraftklub, Thees Uhlmann und viele weitere zusammengekommen. Auch „The Grand Delusion“ von The Intersphere wurde von ihm gemischt sowie als Co-Produzent und Toningenieur in den Toolhouse Studios betreut.

Adam „Nolly“ Getgood

Adam Getgood, genannt Nolly, lernte sein Handwerk nicht an großen Studiokonsolen sondern am Laptop. Simple Software, billige Computer-Monitore, aber eine Menge Enthusiasmus. Aus dem englischen Bath lud er Demos in Internetforen hoch, in dem sich Gleichgesinnte rumtrieben. Liebhaber von Gitarren-Musik, gerne von der härteren Sorte. Einer dieser Gleichgesinnten war der Amerikaner Misha Mansoor, der bereits die Band gegründet hatte, die eine ganze Strömung des zeitgenössischen Metal maßgeblich prägen sollte: Periphery. Getgood wurde erst als Toningenieur, Produzent und Mischer engagiert, doch kurze Zeit später stieg er als Bassist fest in die Band ein. Während der Episode als Bandmitglied wurde ihm erneut bewusst, dass seine eigentliche Leidenschaft in der Musikproduktion liegt. Mittlerweile arbeitet er nur noch in dieser Funktion und hat sich mit Alben von Architects, Devin Townsend und zahlreichen anderen einen exzellenten Ruf aufgebaut.

Sehen Sie die Studio-Doku „Resonance“ hier in voller Länge:


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Polk wurde 1972 in Baltimore/USA gegründet. Damals war alles im Wandel. Unsere Kleidung. Unser Verhalten. Unsere Musik. Es war eine Ära, in der sich Live-Shows zu einem Spektakel entwickelten, mit ausverkauften Stadien und einer neuen Generation, inspiriert von einem überwältigenden Soundtrack. Die Polk-Firmengründer nahmen sich vor, die Faszination eines Live-Konzerts einzufangen und nach Hause zu bringen. Seitdem sind über vier Jahrzehnte vergangen und Polk hat kontinuierlich an der Entwicklung von Lautsprechern gearbeitet und alle Aspekte des Klangs – in Filmen, Games und Musik – verbessert, um Kunden ein ultimatives und immer verfügbares Hörerlebnis zu bieten.

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Ruben Tsangaris
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