Viel lernen Du musst: 9 „Star Wars“-Geheimnisse


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1. Tot

Harrison Ford wünschte sich, dass Han Solo am Ende der „Rückkehr der Jedi-Ritter“ den Heldentod stirbt, und George Lucas und Drehbuchautor Lawrence Kasdan hatten überlegt, Luke Skywalker nach dem Tode Darth Vaders zu dessen Nachfolger zu machen. Stattdessen endete die Saga mit einem Happy End.

2. Nur die besten?

Orson Welles 1938

Für Vaders Rolle waren ursprünglich Orson Welles und Laurence Olivier im Gespräch. Am Ende wurde der unbekannte Sebastian Shaw engagiert – der Sith-Lord war eh nur in einer Szene unbehelmt zu sehen, und Lucas wollte nicht, dass ein Star vom Gruseleffekt ablenkt.

3. Kokain

Welches modische Detail wohl für Carrie in "Das ERwachen der Macht" vorgesehen ist?
Carrie Frances Fisher (21. Oktober 1956 – 27. Dezember 2016)

In „Jedi-Ritter“ präsentiert Carrie Fisher auch einen auffallend langen Nagel an ihrem kleinen Finger – ein Coke-Nail, mit dem sich Kokain einfacher ziehen lässt. Die Schauspielerin machte aus ihrer Neigung keinen Hehl.

4. Narben

Mark Hamill 1979

Mark Hamill hatte nach dem ersten „Krieg der Sterne“ einen Verkehrsunfall und musste sich kosmetischen Operationen unterziehen. Sein ramponiertes Äußeres wurde in „Das Imperium schlägt zurück“ berücksichtigt: Schneemonster Wampa zerkratzt Lukes Gesicht.

5. Puppe

Yoda und Luke Skywalker in „Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück“

George Lucas startete 1980 eine Oscar-Kampagne, damit Frank Oz als „Bester Nebendarsteller“ nominiert wird. Chancenlos, denn so großartig Oz auch war, er war doch nur Puppenspieler – des Yoda.

6. Kosten

Der sogenannte Opening Crawl, der von unten nach oben wandernde Vorspanntext, kostete George Lucas bei jedem Film Strafgebühr: Die Gewerkschaft verlangt, dass am Anfang eigentlich die Namen der Beteiligten genannt werden.

7. Konkurrenz

Breaking Brad

1999 wurde das Brad-Pitt-Vehikel „Rendezvous mit Joe Black“ auch deswegen zum Hit, weil viele „Star Wars“-Fans in den Film pilgerten – vorab wurde nämlich der Trailer zur „Dunklen Bedrohung“ gezeigt.

8. Zum Knuddeln

In „Episode VII“ wird es leider kein Wiedersehen mit Wicket oder anderen Ewoks geben.

Nicht nur unter Fans, auch innerhalb der „Star Wars“-Crew waren die niedlichen Ewoks umstritten. Der verantwortliche Konzeptkünstler Ralph McQuarrie soll sich geweigert haben, von den Plüschteddys Entwürfe anzufertigen.

9. Bitte, was?

Kurz nach der Fernsehausstrahlung 1978 zog George Lucas das „Star Wars Holiday Special“ zurück. Zu Recht, denn die Show ist ein Desaster: Carrie Fisher und Mark Hamill lallen darin Lieder, und Chewbaccas Wookie-Familie, bestehend aus Itchy, Lumpy und Malla, bellt ohne Verstand vor sich hin. Als DVD ist das Special nicht erhältlich – es findet sich jedoch im Netz. Immerhin wird darin erstmals der bei den Fans beliebte Kopfgeldjäger Boba Fett vorgestellt.

„Star Wars: The Last Jedi“ – die Review:

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20th Century Fox
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