VMAs: Madonna im Shitstorm nach egozentrischer Aretha-Franklin-Hommage


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Nach ihrer Hommage an die verstorbene Aretha Franklin steht Madonna im Shitstorm. Die 60-Jährige hatte bei den diesjährigen MTV Video Music Awards (VMA 2018) in New York an die verstorbene „Queen of Soul“ erinnern wollen. Das ging nach Meinung vieler Zuschauer in die Hose.

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Vor ihrer Überreichung des „Video Of The Year“-Awards an Cambila Cabello wollte Madonna darüber sprechen, wie Franklin ihr Vorbild wurde, und wie das Idol ihr Antrieb gab. Anscheinend hat die Sängerin dabei aber zu viel über sich selbst geredet, Tenor: Dem Tod der Kollegin nahm sie als Anlass ihre eigene Erfolgsgeschichte nachzuerzählen.

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Es ging damals los mit einer Audition für Gesang und Tanz, Madonna war 18, hatte kein Geld und war und neu in New York. „Aretha Louise Franklin hat mein Leben verändert. Eines meiner Lieblingsalben war ‚Lady Soul‘. Ich entschied mich ‘(You Make Me Feel Like) A Natural Woman’ vorzusingen.“

„Ich kenne jedes Wort des Lieds, ich brauche kein Textblatt“, sagte sie den Leuten, denen sie vorsingen wollte. Madonna bemerkte, dass sie  – ein „dünnes weißes Mädchen“ – nicht ernstgenommen wurde.

„Die kommt hierher und will das Lied einer der größten Soulsängerinnen aller Zeiten interpretieren?“ Dann hat sie es allen gezeigt.

Zum Ende sagte Madonna dann auf der Bühne: „Ihr fragt euch sicher, warum ich diese Geschichte überhaupt erzähle. Es gibt natürlich eine Verbindung. Ich stünde nicht hier, gebe es die Lady of Soul nicht. Sie hat so viele Menschen beeinflusst, so viele in dieser Halle. Ich möchte Dir danken, Aretha, für Deine Kraft, die Du uns gabst. R-E-S-P-E-C-T. Lang lebe die Queen.“

Außerdem hatte Madonna es während ihrer Rede geschafft, einen ihrer Albumtitel („Rebel Heart“) sowie einen Songtitel unterzubringen („Bitch, I’m Madonna“).

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