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Vorfreude auf den ROLLING STONE Park: The Breeders

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The Breeders beim RSP:

Bei den Pixies war Kim Deal die schlaksige, stoische Frau am Bass, die Black Francis mit ihrem lasziven Gesang in „Gigantic“ die Show stahl. Es war der eine Song auf „Surfer Rosa“, den sie geschrieben hatte. Francis schrieb die Songs, Francis sang sie, Francis stand im Mittelpunkt. Für Deal war zu wenig Platz in der Band – deshalb gründete sie 1989 (mit Tanya Donelly von den Throwing Muses und der Bassistin Josephine Wiggs) die Breeders.

Ihre erste Platte, „Pod“, bekam ähnliche Elogen wie „Dolittle“ von den Pixies: War der Brüll-Rock von Black Francis ein Adrenalinrausch, so waren die verspulten Songs von Kim Deal ein erratisches Halluzinieren. Kims Zwillingsschwester Kelley ergänzte die Band 1992. Frank Black löste die Pixies auf. Mit „The Breeders‘ Last Splash“ und der Single „Cannonball“ waren die Breeders 1993 erfolgreicher, als die Pixies es je waren – aber im Personalchaos (Donelly hatte ihre Band Belly gegründet) und im Zank der Schwestern versank die Karriere, und erst 2002 erschien eine weitere Platte, sechs Jahre später noch eine.

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Bis zum neuen Album, „All Nerve“, vergingen sogar zehn Jahre: Kim und Kelley Deal haben sich wieder vertragen, Josephine Wiggs spielt wieder mit. Es ist eine familiäre Angelegenheit. Und Kim Deals talent fürs Songschreiben, einst von Kurt Cobain gepreiesen, ist intakt: Quengelgitarren und vertierter Pop, noch immer berückend.

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