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Warum der Brexit auch „Game Of Thrones“ immens schaden würde


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Jeder Brite, der am Freitag (23. Juni) für den Brexit stimmen will, muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein – auch, wenn er Fan von „Game Of Thrones“ ist.

Falls Großbritannien die EU verlässt, dann geht auch Nord-Irland mit. Und damit droht die HBO-Serie ihren Hauptproduktions-Standort zu verlieren. Dieser erhielt bislang Zuschüsse von der Europäischen Union, die bei einem Brexit entfielen. Darauf weist der „Independent“ hin.

Der Europäische Fond für regionale Entwicklung soll Wirtschaftswachstum in Europa fördern – allein „Game Of Thrones“ schuf mit dem Geld tausende Jobs in Nordirland und Spanien.

Szenen in Westeros und der „Battle Of The Bastards“ etwa wurden in Nordirland gedreht. Fällt EU-Geld weg, müssen die Drehorte vielleicht neu gewählt werden, und etliche Beteiligte verlieren ihren Arbeitsplatz.

Auf die Frage, ob der Brexit die Finanzierung von „Game Of Thrones“ und anderen Serien gefährde, antwortete Peter Chase, ein Sprecher des German Marshall Fund (unabhängige US-amerikanische Stiftung, die sich der Förderung der transatlantischen Beziehungen widmet): „Absolut. Amerikanische Studios könnten dann in Zukunft fernbleiben.“


Emilia Clarke: „Game of Thrones“-Star kündigt Comic-Debüt an

Emilia Clarke hat eine dreiteilige Comic-Reihe angekündigt. Diese entstand mit Co-Autorin Marguerite Bennett, die unter anderem schon für DC und Marvel Comics schrieb . Die Reihe trägt den Titel „M.O.M.: Mother of Madness“, und der erste Teil wird am 21. Juli erscheinen. Darin geht es um die Sängerin und alleinerziehende Mutter Maya, die lernt, dass ihre Periode ihr zu übernatürlichen Kräften verhilft, woraufhin sie beschließt, Menschenhändler zu bekämpfen. Emilia Clarke kündigte die Veröffentlichung mit einem Post des Comics auf ihrem Instagram-Account an und schrieb, dass sie insgeheim schon seit zwei Jahren an dem Projekt arbeite:   Sieh dir diesen Beitrag…
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